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Pricemonitor-Preise direkt nach Amazon schreiben

Optimale Preise für Ihre Artikel im Onlineshop – mit unserem Repricing-Tool, dem Pricemonitor, kein Problem. Aber auch für den Online-Verkauf auf vielen verschiedenen Marktplätzen und Portalen (im E-Commerce Jargon Multichannel-Selling) benötigt man ein Tool, das die verschiedenen Kanäle mit den optimalen Preisen füttert. Mit unserem neuen Feature ist es ab sofort möglich, die Artikelpreise vom Pricemonitor direkt an Amazon Seller Central zu übertragen.

Durch die Direktübertragung Ihrer Preise nach Amazon verschaffen Sie sich als Onlinehändler einen klaren Wettbewerbsvorteil, denn die Preise müssen nicht mehr den Umweg über Ihr Shop-/ ERP-System nehmen. Besonders auf Marktplätzen mit schnelllebigen Preisen, wie Amazon, trägt eine flexible und hoch frequente Preisoptimierung zum Absatzpotential bei.

Der Prozess bisher

Bisher wurden die Artikeldaten zu Beginn des Repricing-Prozesses von Ihrem Shopsystem an den Pricemonitor übertragen. Erst nachdem die optimierten Verkaufspreise vom Pricemonitor an Ihr System zurückgespielt wurden, fand der Abgleich mit Amazon statt.

Das folgende Schaubild soll diesen Prozess vereinfacht darstellen:

Preise werden vom Pricemonitor über das Kundensystem an amazon geschrieben

Preise werden vom Pricemonitor über das Kundensystem an Amazon geschrieben

Neu ist, dass Sie für den Marktplatz amazon, den “Extra-Weg” über das Kundensystem nach der Neuberechnung der Preise im Pricemonitor nun nicht mehr gehen müssen: Lassen Sie ab sofort Ihre amazon Preise direkt aus dem Pricemonitor nach Amazon exportieren. Wie auch bisher kann der Pricemonitor dabei bestimmte Faktoren mit einfließen lassen, um den maximalen Preis zu bestimmen, zu dem Sie die Amazon Buy Box besetzen.

Preise werden direkt vom Pricemonitor nach amazon geschrieben

Preise werden direkt vom Pricemonitor nach amazon geschrieben

Wie es funktioniert

Für diesen Fall haben unsere Entwickler ein neues Feature entwickelt, mithilfe dessen Sie die neuen Verkaufspreise aus dem Pricemonitor direkt nach Amazon schreiben lassen können. Diese Methode macht Sie in Ihrem Repricing-Prozess nicht nur flexibler, sondern spart vor allem wertvolle Zeit.

Dabei benötigt der Pricemonitor lediglich den Zugriff auf Ihren Amazon-Selleraccount. Weitere Informationen wie die ASIN und die Preisunter- und -obergrenzen, bezieht der Pricemonitor dabei nach wie vor aus Ihrem individuellen Kundensystem. Artikeldaten wie die SKU werden bei diesem Prozess automatisch aus Amazon geladen und mit der jeweiligen ASIN verknüpft.

Und so leicht geht’s

Sie sind Bestandskunde und möchten Ihren Amazon-Selleraccount an den Pricemonitor anbinden? Wenden Sie sich hierzu einfach via Ticketsystem an unseren Support. Wir helfen Ihnen dann bei der Einrichtung Ihres Accounts, um Ihnen schnellstmöglich die direkte Datenübertragung Ihrer optimalen Artikelpreise auf Amazon zu ermöglichen.

Stehen Sie am Anfang Ihres Repricing-Projekts? Erfahren Sie mehr über das Repricing von Portalen oder die Anbindung Ihres Shopsystems an den Pricemonitor.

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Online vergleichen mit Online-Preisvergleichsseiten – Eine Studie

Der Kunde von heute vergleicht Preise online. Das ist sicherlich keine große Neuigkeit. Neu dagegen sind die Erkenntnisse, die das Marktforschungsinstitut Global Market Insite bei der Untersuchung des Kundenverhaltens beim Online-Preisvergleich gewinnen konnte.Das ganze geschah im Rahmen einer Studie, in deren Rahmen 1.000 Nutzer befragte wurden und die von der Internet World Business in Auftrag gegeben wurde.Bevor wir uns die Studie etwas genauer betrachten, gleich einmal vorweg die wichtigsten Thesen, die sich aus der Studie ableiten lassen:
    1. Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher überprüft vor dem Kauf die Preise online
    2. Es gibt deutliche Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen
    3. Ebenso gibt es Unterschiede in den verschiedenen Produkt- bzw. Leistungssegmenten
    4. Google macht das Rennen bei den Preisvergleichern
Preise vergleichen im Internet

Preisvergleich – ein Massenphänomen

Genauso wie im stationären Handel, vergleichen die Verbraucher auch im Online-Handel die verschiedenen Angebote miteinander. Aus Verbrauchersicht ist im Online-Handel dies unter Zuhilfenahme sogenannte Preisvergleichsseiten sehr einfach und komfortabel.
Da der Vergleich durch wenige Mausklicks bzw. Fingertipps (Stichwort: Tablet und Smartphone) möglich ist, wird dieser Vergleichsdienst sehr gerne in Anspruch genommen.
Die GMI-Studie fand hierzu heraus, dass 7 von 10 Verbrauchern vor dem Einkauf “meistens” oder sogar “immer” die Preise verschiedener Anbieter vergleichen.

Sind Frauen preissensibler, als Männer?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Es ist viel mehr so, dass Frauen in manchen Bereichen häufiger als Männer die Preise vergleichen. In anderen Produkt- bzw. Leistungssegmenten haben dagegen die Männer die Nase in puncto Preissensibilität vorn.
Insgesamt ergab die Studie für die verschiedenen Segmente in Verbindung mit dem Geschlecht folgendes Bild:

“Für welche dieser Produkte haben Sie online Preise verglichen?”

“Für welche dieser Produkte haben Sie online Dienstleistungen verglichen?”





Große Unterschiede bei den Marktsegmenten

Wie die Darstellungen oben zeigen, bestehen große Unterschiede im Vergleichsverhalten in verschiedenen Marktsegmenten.
So werden Elektronikartikel sehr stark preislich verglichen: 75% der Männer und 60% der Frauen gaben an, hier Preisevergleicher zu rate zu ziehen. Dagegen werden beispielsweise Bücher eher selten verglichen (Männer: 24% und Frauen: 38%).
Bei Dienstleistungen sind es besonders Strom und Gas, die sich einem starken Vergleich ausgesetzt sehen (Männer: 53% und Frauen: 44%). Hausratsversicherungen bilden hier das Schlusslicht: Lediglich 18% der Männer und nur 12% der Frauen gaben an, hier einen gezielten Preisvergleich durchgeführt zu haben.

Die beliebtesten Preisvergleicher

Wenn es um den gezielten Preisvergleich geht, nimmt Google eine Führungsrollen ein. Die Hälfte aller Befragten gab an, zuerst auf Google nach alternativen Angeboten zu suchen und Preise zu vergleichen. Die Studie trennt hier übrigens inhaltlich nicht zwischen den Suchmaschine Google und dem Preisvergleichsportal Google Shopping.
Neben Google gibt es drei Preisvergleichsseiten, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Hier gaben je 12% der Befragten an, die jeweilige Seite als Einstiegspunkt ihres Preisvergleichs zu nutzen. Interessant ist es angesichts der amerikanischen Dominanz im E-Commerce an dieser Stelle festzustellen, dass es sich bei diesen drei Seiten um deutsche Portale handelt: idealo.de, guenstiger.de und billiger.de.

Was heißt das für mich als Händler?

Verbraucher haben schon lange erkannt, dass man Preise bequem über eine Preisvergleichsseite oder – Apps vergleichen kann um so das günstigste Angebot zu ermitteln.
Natürlich wurden Preise auch "offline" schon immer verglichen, der Online-Händler steht dennoch vor einer gänzlich anderen Herausforderungen, als der klassische Ladenbesitzer: Das Internet kennt keine Distanz und so konkurriert der Online-Händler automatisch mit allen anderen Online-Händlern derselben Branche um die Gunst des Verbrauchers. Im stationären Handel wägt der Verbraucher ab, ob ihm ein günstigeres Angebot der Konkurrenz den weiteren Weg wert ist oder nicht. Im Internet ist der Preis oft das einzig wirklich ausschlaggebende Kriterium.

Doch wie soll man nun als Online-Händler auf dieses Verhalten reagieren? In jedem Fall ist es essenziell wichtig, einen genauen Überblick darüber zu haben, wie die eigene preisliche Positionierung im Vergleich zur Konkurrenz aussieht. Konkret heißt das: Die Angebote von Preisvergleichsseiten und Marktplätzen sollten systematisch erfasst werden. Nur so kann man eine Grundlage schaffen, auf der man fundierte wirtschaftliche Entscheidungen treffen kann.
Idealerweise schließt sich der Angebotserfassung die automatische Berechnung der optimalen Preise an. Man spricht in diesem Fall von Repricing.

In unserem Artikel über Repricing erfahren Sie mehr darüber, wie Händler ihren Absatz und ihre Marge durch gezieltes Repricing verbessern können:

Zum Artikel: Repricing

Insbesondere bei der Darstellung von Preisen gibt es rechtlich viel zu beachten und nur wer die möglichen Fallstricke kennt, kann diese auch wirksam umgehen weiß Ivan Bremers, Volljurist beim Händlerbund:

Zum Gastbeitrag: Recht beim Repricing

Die Ergebnisse der Studie, die von der Internet World Business in Auftrag gegeben wurden, können Sie hier nachlesen.