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Immer Preisempfehlungen erhalten

Mit dem Pricing Strategy Builder ist es im Handumdrehen möglich, auch genau dann Preisempfehlungen zu erhalten, wenn sonst keine Wettbewerbsangebote verfügbar sind. Was dahinter steckt, wieso das nützlich sein kann – das erfahren Sie in diesem Beitrag.

In der Regel gibt es eine Vielzahl an Wettbewerbsangeboten. Sie sind mitunter der Grund dafür, wieso es (dynamische) Preisänderungen im Markt gibt. Somit sind gefundene Angebote die Grundlage für die Berechnung von Preisempfehlungen im Pricemonitor.

Doch was passiert, wenn es keine weiteren Angebote zu einem Artikel gibt?

Bisher war eine Preisempfehlung im Pricemonitor dann nicht vorgesehen.

Doch in der Praxis kommt es vor, dass für diesen Fall auch eine Preisstrategie angewandt werden soll. In der Vergangenheit wurde das mithilfe von “Dummy Angeboten” umgangen. Dies ist nun nicht mehr notwendig, denn über den Pricing Strategy Builder kann dieser Fall sehr einfach abgebildet werden.

Einstellungshinweise

Schauen wir uns dies nun genauer an. Für den Fall, dass keine Angebote zu einem Artikel gefunden werden, soll trotzdem eine Preisempfehlung berechnet werden. Ziel der Strategie ist: “Preisempfehlung für Artikel ohne Angebote”.

  1. Hierfür legen Sie einen neuen Parameter (“Ziel”) an: Es soll immer eine Preisempfehlung berechnet werden.
  2. Legen Sie eine Bedingung fest, die der Pricemonitor vorab prüft: Wettbewerb ist gleich Null “0”. Hiermit wird der Fall abgedeckt, wenn es kein Angebot am Markt gibt.
  3. Geben Sie über die Preisformel an, wie die Preisempfehlung berechnet werden soll: der Referenzpreis + 0.1 oder übergeben Sie ein eigenes PriceTag für diesen Fall

Pricing Strategy Builder Einstellung: Preisempfehlungen für Artikel ohne Angebote

 

Tipp: Da es keinen Wettbewerb gibt, wird “Wettbewerbsorientierte Preisbildung” keine Preisempfehlungen aussprechen. Wählen Sie daher die Preisformel, um festzulegen, wie der neue Preis zustande kommen soll.

Wieso ist es sinnvoll, eine Preisänderung vorzunehmen, wenn es keine Wettbewerbsangebote gibt?

Natürlich ist es nicht nötig, auf den Wettbewerb zu reagieren, wenn es keinen gibt. Dennoch kann es sinnvoll sein, für diesen Fall eine eigene Preisstrategie einzustellen. Ist man der einzige Anbieter eines Artikels am Markt, kann man bei der Preisgestaltung verstärkt den Fokus auf interne Faktoren wie z.B. den Lagerbestand legen.

Trotz null Konkurrenz, immer den optimalen Preis

Stellen Sie sich vor, am Vortag gab es noch weitere Anbieter und Sie haben aufgrund Ihrer Preisstrategie Ihren Preis für Artikel A gesenkt. Ein Tag später stellen Sie dank automatisierter Marktbeobachtung fest, dass Sie der einzige Anbieter von Artikel A sind – so können Sie wieder zu Ihrem Referenzpreis anbieten und verlieren nicht unnötig Marge.

Unser Support steht Ihnen tatkräftig zur Seite bei all Ihren Fragen zum neuen Pricing Strategy Builder. Buchen Sie doch direkt eine kostenlose Trainingssession mit unserem Support Team, um den Pricing Strategy Builder kennenzulernen.


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User Story – BURG-WÄCHTER

Seit Anfang 2020 nutzt Sicherheitsspezialist BURG-WÄCHTER den Pricemonitor. Seitdem ist das Tool aus dem Alltagsgeschäft nicht mehr wegzudenken. Wir haben mit Lisa Frank, Key Account Managerin eCommerce bei BURG-WÄCHTER, gesprochen. Sie nutzt seit der Einführung den Pricemonitor täglich.

Der Auslöser: Mehr Überblick

Der Online-Markt ist sehr komplex und wird immer unübersichtlicher. Manuell kann man nicht alles beobachten und prüfen, wo die eigenen Artikel zu welchem Preis angeboten werden. „Darum wollten wir uns einen kompletten Überblick über die Preise auf dem Markt verschaffen“, sagte Lisa Frank. Denn bis dato hatte BURG-WÄCHTER täglich eine Liste mit Artikeln „händisch“ recherchiert. „Das hat natürlich viel Zeit in Anspruch genommen”, erinnert sich Lisa Frank. Trotz des hohen manuellen Aufwands erreichte man nie einen Gesamtüberblick. Bevor der Pricemonitor eingesetzt wurde, hatte der Traditionshersteller, welcher dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, nur eine Vermutung über die Anzahl der Online-Händler, die seine Produkte verkaufen. Doch schon nach dem ersten automatischen Monitoring gab es Klarheit: Mehr als 800 Shops wurden im deutschen Markt identifiziert. „Wir hatten mit etwa 400 bis 500 gerechnet“, sagt Lisa Frank.

Täglich aktuelle Daten

Seit März schaut die Key Account Managerin fast täglich in den Pricemonitor. Sie sucht nach Produkten, die aktuell besonders im Fokus stehen. Zuletzt stand der große Relaunch einer Produktlinie an. Die Kampagne war wichtig und dank der aktuellen Daten im Pricemonitor konnte quasi live verfolgt werden, wie sich die Preise entwickelten. „Die Aktualität der Daten ist uns wichtig und der Pricemonitor erfüllt hier genau seinen Zweck”, so Lisa Frank. Ein weiterer Pluspunkt: die Historie über die Preisentwicklung, die für langfristige Analysen sehr hilfreich sein kann.

 „Die Aktualität der Daten ist uns wichtig und der Pricemonitor erfüllt hier genau seinen Zweck”

Lisa Frank, Key Account Managerin eCommerce bei BURG-WÄCHTER

Smart Data: Jeder bekommt genau die Daten, die er benötigt

Einmal pro Woche stellt Lisa Frank für Key Account Manager, Vertriebsleitung oder Geschäftsführung definierte Berichte zur Verfügung. Diese variieren je nach Fokus des Kollegen. Die Zeit, die zu Beginn investiert wurde, um die Berichte für die jeweilige Person anzupassen und dann nur noch per Knopfdruck bereitzustellen, hat sich gelohnt: Kollege A bekommt die Top-10-Produkte, Kollege B benötigt hingegen nur ein Top-5-Ranking. „Über die personalisierte Zusammenstellung unserer Price-Feeds können wir alle Interessen individuell berücksichtigen und aktuelle Wünsche einfließen lassen“, sagt Lisa Frank. Einmal in der Woche wirft sie einen Blick auf die aktuelle Situation der Marktplätze. Die entsprechende Übersicht aus dem Pricemontior unterstützt Lisa Frank dabei, innerhalb kürzester Zeit die aktuelle Situation zu erfassen und sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten.

Ein Support, der über den Tellerrand hinaus schaut

Doch die Zusammenarbeit mit Patagona und dem Pricemonitor ist mehr als nur eine Sammlung smarter Daten. „Das Dashboard ist übersichtlich und kompakt, man wird nicht mit Informationen überladen”, so die Key Account Managerin. Das gefällt ihr und ihren vier Kollegen, die selbst aktiv das Tool nutzen. „Man findet sich schnell in die Struktur ein und bekommt schnell ein Gefühl dafür, was man genau braucht“, berichtet Lisa Frank von den ersten Monaten mit dem Pricemonitor. Natürlich treten trotzdem immer mal wieder Fragen auf. Dann ist der Support zur Stelle.

„Die Frage wird vom Support nicht einfach nur stumpf beantwortet, sondern man merkt, dass sich Zeit genommen wird, um das Problem zu verstehen und die bestmögliche Lösung zu bieten“, sagt die BURG-WÄCHTER Managerin.

Das Gespräch mit Frau Frank wurde am 29. Juni 2020 mit Tim Scharman und Maren Ritzheim von Patagona geführt.