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Strategievorschläge für Verkaufsevents – Vorbereitet für den Black Friday

Die Sommersaison ist vorbei und die wohl wichtigsten Events im Onlinehandel bahnen sich langsam an: Der Black Friday und Cyber Monday stehen erst zwar Ende November an, doch als Onlinehändler, der an diesen wichtigen saisonalen Events eine Menge Conversions umsetzen möchte, sollten Sie gut gerüstet sein für den doch hart umkämpften Wettbewerb. Doch welche konkreten Tipps können Sie nach vorne bringen und welche Strategieansätze stehen zur Verfügung?

Richtig vorbereitet sein – mit Ihren Preisstrategien

Die beiden saisonalen Events im E-Commerce erfreuen sich somit stetiger Beliebtheit bei Kunden – und auch immer mehr Händler nutzen den Black Friday und Cyber Monday, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Das Wettbewerbsumfeld ist an diesen Tagen natürlich noch umkämpfter und kurzfristige Preisanpassungen an die Konkurrenz erfolgen schnell. Doch unabhängig davon, ob und in wie weit Sie an dem Black Friday (BF) & Cyber Monday (CM) Geschehen teilnehmen oder nicht teilnehmen möchten – es lohnt sich über den Umgang Ihrer Preise rund um die Tage des Verkaufsevents nachzudenken.

Wir haben Ihnen drei unterschiedliche Strategieansätze zusammengestellt. 

Strategie 1 – Man möchte sich mit dem Black Friday nicht beschäftigen

  1. Als erstes wird ein neues Artikel-Tag z.B. namens “Black Friday-Strategie” hinzugefügt. 
  2. Dann werden die Wochentage, an denen die Strategie laufen soll, hinzugefügt z.B. Freitag (BF), Samstag, Sonntag, Montag (CM).  
  3. Jetzt wird die Bedingung hinzugefügt: Man möchte sich nur mit Angeboten vergleichen, die einen Preis haben, der über dem eigenen Minimalpreis liegt.  Preis > MinPreis. Ansonsten gilt die Standardstrategie. Das bedeutet, dass für alle Angebote, die preislich (eh) über meinem MinPreis liegen, auch ganz normal Preisempfehlungen berechnet und ggf. übernommen werden.

Warum ist diese Strategie von Bedeutung?

Bei dieser Strategie gehen wir davon aus, dass es viele Angebote geben wird, die kurzzeitig aggressiv mit günstigen Preisen an den Markt gehen. Es kann sein, dass diese Angebote bei Ihrer Standardstrategie dazu führen, dass Sie den Mininmalpreis annehmen (müssen). Diese Situation wird mit der oben beschriebenen Strategie vermieden und die Angebote, die sowieso unterhalb ihres Minimalpreises liegen, werden im Repricing-Prozess nicht berücksichtigt.

Strategie 2 – Anpassungsstrategie für den Black Friday

Eine Strategie für den Fall, wenn man normalerweise nicht auf den Konkurrenzkampf eingehen, aber an den Tagen um Black Friday und Cyber Monday besonders wettbewerbsfähig sein möchte.

  1. Als erstes wird ein neues Artikel-Tag z.B. namens “Black Friday-Strategie” hinzugefügt
  2. Dann werden die Wochentage, an denen die Strategie laufen soll, hinzugefügt z.B. Freitag (BF), Samstag, Sonntag, Montag (CM). 
  3. Nun werden die Ziele (Parameter) festgesetzt: Position 1 und Preisabstand zum günstigsten Angebot soll 0 sein. Zusätzlich kann eine Auf- oder Abrundung auf 99 Cent sinnvoll sein. 
  4. Die Standard-Strategie, die man normalerweiser verfolgt, wird um eine Stufe nach unten verschoben (siehe Bild). Sie wird für alle Artikel angewandt, die nicht mit dem unter 1. definierten Tag “Black Friday-Strategie” markiert wurden.

Warum ist diese Strategie von Bedeutung?

Angenommen wird, dass die Standard-Strategie eine Position z.B. auf zweiter Position anstrebt. Das bedeutet man lässt sich im Normalfall nicht auf den Preiskampf um Position 1 ein. Am Black Friday möchten Sie aber bei den Preisen vorne mit dabei sein, daher benötigen Sie eine Anpassungsstrategie für den Black Friday. 

Strategie 3 – Beim Black Friday vorne dabei sein

Black Friday und Cyber Monday sind wichtige Tage für Ihr Sortiment, und für diese Tage wird eine spezielle Strategie angewandt. Sie möchten Preistreiber sein und trotzdem sicherstellen, dass Sie nicht den Minimalpreis annehmen (müssen), sondern eine sichere Marge einkalkuliert haben.

  1. Als erstes wird ein neues Artikel-Tag z.B. namens “Black Friday-Strategie” hinzugefügt und je nach dem allen oder nur einem Teil der Artikel zugeordnet.
  2. Dann werden die Wochentage, an denen die Strategie laufen soll, hinzugefügt z.B. Freitag (BF), Samstag, Sonntag, Montag (CM). 
  3. Nun wird die Preisformel eingegeben – zum Beispiel will man immer 10 % über dem eigenen Minimalpreis liegen: Mininmalpreis*1.1

Achtung: Bei allen vorgeschlagenen Strategien ist es wichtig, dass Sie nach Ablauf der Verkaufstage, in diesem Beispiel spätestens am Dienstag, die Black-Friday Strategien wieder deaktiviert werden, da sonst ab Donnerstag oder Freitag, je nach dem welche Wochentage ausgewählt wurden, wieder die Strategien zu greifen beginnen. 

Black Friday

Der Black Friday ist ein beliebtes Verkaufsevent des Einzelhandels, das den Konsum bei den Kunden mit meist großen Rabatten anregen sollen. Die Ursprünge dieses Events finden sich in den USA. Jeden 4. Freitag im November, ein Tag nach Thanksgiving, gibt besonders der Onlinehandel mit vielen Preissenkungen oder Produktneuheiten Gas. Oftmals dehnen Händler die Rabattaktion sogar auf mehrere Tage aus. Zuletzt gab es eine Auseinandersetzung darüber, inwieweit die eingetragene Wortmarke “Black Friday” genutzt werden darf. Fest steht, für werbliche Zwecke liegt kein Markenschutz vor. Dieses Jahr fällt der Black Friday auf den 27. November.

Cyber Monday

Als Antwort auf den ursprünglich aus dem stationären Einzelhandel stammenden Black Friday liegt der Fokus am Cyber Monday auf Rabatten im Online-Handel. Der Cyber Monday findet in der Regel am darauffolgenden Montag des Black Fridays statt. Dieses Jahr fällt der Cyber Monday auf den 30. November. 

Beliebter Start ins Vorweihnachtszeit-Geschäft

Drei von vier Deutschen (76 Prozent) kannten schon 2017 den Begriff und die Bedeutung des Black Fridays und mehr als die Hälfte (58 Prozent) den Cyber Monday. Somit wurden ebenso ausgiebig die großzügigen Rabatte des Handels genutzt. Die Aktionstage haben einiges an Bekanntheit in Deutschland zugelegt, denn im Jahr 2015 kannten bisher nur 35 Prozent den Black Friday und sogar 45 Prozent den Cyber Monday überhaupt nicht.

Mit dem Pricemonitor auf alles gefasst sein

Preise automatisch regulieren, auf die Konkurrenz reagieren und sich auf den ersten Plätzen befinden – nicht nur zum Black Friday und Cyber Monday wichtig. Mit dem Pricemonitor lassen sich Preisanpassungen sowie Preisstrategien leicht und unkompliziert umsetzen. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und laden Sie herzlich dazu ein, unseren Testaccount auszuprobieren.

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Sommerschlussverkauf im E-Commerce: Warum saisonales Repricing wichtig ist

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und die Herbstsaison steht in den Startlöchern. Coronabedingt ist wohl das Stattfinden des typischen, großen Sommerschlussverkaufes im stationären Handel dieses Jahr eher unwahrscheinlich. Doch vor allem ersten Halbjahr lagen die Umsätze z.B. im Modehandel nach Schätzungen des BTE um 30 bis 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Umso wichtiger ist es, auch im Onlinehandel nicht den Anschluss zu verlieren. Warum saisonales Pricing dabei eine immense Hilfe sein kann und wie dies am übersichtlichsten zu händeln ist, stellen wir Ihnen im folgendem Beitrag vor.

Was ist saisonales Pricing?

Bei Saisonende müssen oftmals saisonale Produkte den neuen Lagerbeständen weichen. Auch der Preis der saisonalen Artikel muss somit angepasst werden. Andere, typische saisonale Zeiträume sind z.B. das Weihnachtsgeschäft oder saisonale Verkaufsevents wie der Black Friday oder Cyber Monday. An diesen Spitzenevents im E-Commerce sollten Händler mithalten können, um an den umkämpften Zeiträumen nicht abgehängt zu werden. Dazu sollte die Konkurrenz beobachtet werden und bei möglichen Preisänderungen sofort reagiert werden, da ansonsten wertvolle Conversions verloren gehen könnten. Das manuelle Überwachen der Konkurrenz, vor allem bei saisonalen Events ist mitunter fast unmöglich – und das direkte Reagieren auf die Preisveränderungen erfolgt verspätet. Jedoch lohnt es sich, sich gerade zum Sommerschlussverkauf auf den ersten Seiten der Portale sowie Marktplätzen gut zu positionieren, um somit auch wertvolle Conversions zum Saisonende zu sammeln.

Auch saisonal gut aufgestellt sein 

Der Pricemonitor liefert mit seinen diversen Möglichkeiten nicht nur eine Vielzahl von verschiedenen Angebotsfiltern, sondern kann auch mit ganz wenigen Parametern auf einen saisonalen Verkauf angepasst werden. Als Händler können Sie sich so ideal auf alle für Sie relevanten Saisons vorbereiten – und dies mit ganz wenigen Einstellungen. Eine wichtige Rolle spielt ebenso das Dynamic Pricing, welches sich individuell nach Ihren Bedürfnissen als Händler richtet. So passt sich hierbei der Preis für Ihr saisonales Produkt an die jeweilige Marktsituation an – automatisiert. Zusätzlich sind auch zeitliche Bedingungen wie ein bestimmter Wochentag oder eine spezielle Tageszeit kein Problem. In Folge dessen fällt eine Marktbeobachtung leichter und auf mögliche Änderungen der Konkurrenz kann schnell reagiert werden. Zusätzlich können Sie Ihre saisonalen Produkte separat behandeln: Der Pricemonitor bietet eine Fülle an Einstellungen bezüglich sortimentsbedingter Aspekte, die sie auf Ihre Artikel anwenden können.

Sichern Sie sich auch zum Saisonende wichtige Conversions und testen Sie vorab den Pricemonitor mit unserem kostenlosen Testaccount.

Bei weiteren Fragen hilft Ihnen auch unser Support-Team gerne weiter. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Nachträglich Strategien einfügen – Pricing Strategy Builder Update

Unser Ziel ist es den Pricing Strategy Builder auf der einen Seite so benutzerfreundlich wie möglich, auf der anderen Seite aber auch mit viel technischer Power auszustatten, um die feinsten Strategien zu verwirklichen. Wir berichten nun regelmäßig über die neuesten, schrittweisen Verbesserungen.

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie nachträglich Elemente in Ihrem Strategiebaum hinzufügen können.

  1. Benutzer können Elemente hinzufügen und Strategiezweige an den Anfang des Baumes verschieben/kopieren
  2. Benutzer können Elemente hinzufügen und Strategiezweige an den Anfang eines Strategiezweiges verschieben/kopieren

Anwendung I: nachträgliches Hinzufügen einer Sommer-Strategie

Ein konkreter Anwendungsfall hierfür könnte folgendes Beispiel sein: Die Standard-Strategie eines Online-Händlers soll durch eine Sommer-Strategie nachträglich ergänzt werden.

Außerdem ist es per Drag & Drop möglich, neue Elemente nachträglich zwischen zwei bestehende Elemente zu platzieren.

  1. Wenn ein Element auf den horizontalen Pfeil gezogen werden, wird das Element zwischen zwei anderen Elementen einfügt und verschiebt Elemente rechtdavon weiter nach rechts.
  2. Wenn ein Element auf einen vertikalen Pfeil gezogen werde, wird das Element unten eingeschoben.

Anwendung II: nachträgliches Hinzufügen einer Wochenend-Strategie

Ein konkreter Anwendungsfall hierfür könnte folgendes Beispiel sein: Die Standard-Strategie eines Online-Händlers soll durch eine Wochenend-Strategie nachträglich ergänzt werden.

Die Visualisierung ihrer Preisstrategien durch den Pricing Strategy Builder unterstützt Sie dabei, ihre Möglichkeiten der Preisstrategien voll auszuschöpfen. Durch die Baumstruktur sowie der einzelnen Erklärungen, ist es ein Leichtes, jede Strategie nachvollziehen zu können – auch wenn Sie diese nicht selbst angelegt haben.


Unser Support steht Ihnen tatkräftig zur Seite bei all Ihren Fragen zum neuen Pricing Strategy Builder. Buchen Sie doch direkt eine kostenlose Trainingssession mit unserem Support Team, um den Pricing Strategy Builder kennezulernen.

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User Story – BURG-WÄCHTER

Seit Anfang 2020 nutzt Sicherheitsspezialist BURG-WÄCHTER den Pricemonitor. Seitdem ist das Tool aus dem Alltagsgeschäft nicht mehr wegzudenken. Wir haben mit Lisa Frank, Key Account Managerin eCommerce bei BURG-WÄCHTER, gesprochen. Sie nutzt seit der Einführung den Pricemonitor täglich.

Der Auslöser: Mehr Überblick

Der Online-Markt ist sehr komplex und wird immer unübersichtlicher. Manuell kann man nicht alles beobachten und prüfen, wo die eigenen Artikel zu welchem Preis angeboten werden. „Darum wollten wir uns einen kompletten Überblick über die Preise auf dem Markt verschaffen“, sagte Lisa Frank. Denn bis dato hatte BURG-WÄCHTER täglich eine Liste mit Artikeln „händisch“ recherchiert. „Das hat natürlich viel Zeit in Anspruch genommen”, erinnert sich Lisa Frank. Trotz des hohen manuellen Aufwands erreichte man nie einen Gesamtüberblick. Bevor der Pricemonitor eingesetzt wurde, hatte der Traditionshersteller, welcher dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, nur eine Vermutung über die Anzahl der Online-Händler, die seine Produkte verkaufen. Doch schon nach dem ersten automatischen Monitoring gab es Klarheit: Mehr als 800 Shops wurden im deutschen Markt identifiziert. „Wir hatten mit etwa 400 bis 500 gerechnet“, sagt Lisa Frank.

Täglich aktuelle Daten

Seit März schaut die Key Account Managerin fast täglich in den Pricemonitor. Sie sucht nach Produkten, die aktuell besonders im Fokus stehen. Zuletzt stand der große Relaunch einer Produktlinie an. Die Kampagne war wichtig und dank der aktuellen Daten im Pricemonitor konnte quasi live verfolgt werden, wie sich die Preise entwickelten. „Die Aktualität der Daten ist uns wichtig und der Pricemonitor erfüllt hier genau seinen Zweck”, so Lisa Frank. Ein weiterer Pluspunkt: die Historie über die Preisentwicklung, die für langfristige Analysen sehr hilfreich sein kann.

 „Die Aktualität der Daten ist uns wichtig und der Pricemonitor erfüllt hier genau seinen Zweck”

Lisa Frank, Key Account Managerin eCommerce bei BURG-WÄCHTER

Smart Data: Jeder bekommt genau die Daten, die er benötigt

Einmal pro Woche stellt Lisa Frank für Key Account Manager, Vertriebsleitung oder Geschäftsführung definierte Berichte zur Verfügung. Diese variieren je nach Fokus des Kollegen. Die Zeit, die zu Beginn investiert wurde, um die Berichte für die jeweilige Person anzupassen und dann nur noch per Knopfdruck bereitzustellen, hat sich gelohnt: Kollege A bekommt die Top-10-Produkte, Kollege B benötigt hingegen nur ein Top-5-Ranking. „Über die personalisierte Zusammenstellung unserer Price-Feeds können wir alle Interessen individuell berücksichtigen und aktuelle Wünsche einfließen lassen“, sagt Lisa Frank. Einmal in der Woche wirft sie einen Blick auf die aktuelle Situation der Marktplätze. Die entsprechende Übersicht aus dem Pricemontior unterstützt Lisa Frank dabei, innerhalb kürzester Zeit die aktuelle Situation zu erfassen und sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten.

Ein Support, der über den Tellerrand hinaus schaut

Doch die Zusammenarbeit mit Patagona und dem Pricemonitor ist mehr als nur eine Sammlung smarter Daten. „Das Dashboard ist übersichtlich und kompakt, man wird nicht mit Informationen überladen”, so die Key Account Managerin. Das gefällt ihr und ihren vier Kollegen, die selbst aktiv das Tool nutzen. „Man findet sich schnell in die Struktur ein und bekommt schnell ein Gefühl dafür, was man genau braucht“, berichtet Lisa Frank von den ersten Monaten mit dem Pricemonitor. Natürlich treten trotzdem immer mal wieder Fragen auf. Dann ist der Support zur Stelle.

„Die Frage wird vom Support nicht einfach nur stumpf beantwortet, sondern man merkt, dass sich Zeit genommen wird, um das Problem zu verstehen und die bestmögliche Lösung zu bieten“, sagt die BURG-WÄCHTER Managerin.

Das Gespräch mit Frau Frank wurde am 29. Juni 2020 mit Tim Scharman und Maren Ritzheim von Patagona geführt.

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Feature Update: Durchschnittliche Preise im Price-Feed

Wenn Sie den Datenaustausch über Feeds organisieren, finden Sie in Ihren Feed-Einstellungen eine neue Variable.
Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Einzelpreis oder durchschnittlichen Gesamtpreis des jeweiligen Angebots.

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe bei der richtigen Einstellung in Ihrem Account? Wenden Sie sich bitte über unser Ticketsystem an unseren Support. Wir helfen Ihnen gerne und schnellstmöglich weiter.

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Corona-Artikel erobern Amazon – eine Patagona Analyse

Die letzten Wochen waren bisher turbulent. Ausverkaufte Supermarkregale, einzelne Lebensmittel kurzfristig komplett vergriffen und auch online ist die vermehrte Nachfrage auf ganze Produktgruppen spürbar. Wir haben die Bestseller auf amazon.de im Verlauf der  vergangenen zwei Monate systematisch analysiert und möchten unsere Erkenntnisse an dieser Stelle mit Ihnen teilen.

 

Interessiert hat uns, inwiefern Artikel wie Gesichtsmasken, Schutzhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Toilettenpapier während der Corona-Pandemie verstärkt nachgefragt wurden und wie sich dies auf die Bestsellerlisten von Amazon auswirkte.

 

Hierfür haben wir auf Basis der Daten unserer TopsellerWatch eine interaktive Grafik erstellt, die zum Entdecken und Selbst-Interpretieren einlädt:
Zur interaktiven Corona-Grafik

 

Der weitere Beitrag wird sich mit der Interpretation dieser Daten beschäftigen.

 

Methodik: So sind wir vorgegangen

 

Von den über 20.000 Kategorien auf amazon.de wurden 16.491 ausgewählt. E-Books und Streaming-Angebote wurden beispielsweise ignoriert. Die grafische Auswertung konzentriert sich aus Gründen der Übersicht auf die folgenden fünf Hauptkategorien, da hier die meisten Artikel mit Corona-Bezug zu finden waren:

 

 

Weiterhin wurden Artikel automatisch identifiziert, die in eine der Folgenden Produktgruppen fallen:

 

Gesichtsmasken | Schutzhandschuhe | Desinfektionsmittel | Toilettenpapier

 

Nun wurde für jeden Tag ermittelt, wie viele der Artikel in den Top3 (beziehungsweise Top5 | Top10 | Top50) zu diesen Produktgruppen gehören.

 

So finden Sie sich zurecht:

 

In der Grafik sind die relevanten Hauptkategorien in der Mitte zu sehen (Level 1). Der nächste Ring zeigt die Sub-Kategorien (Level 2) der einzelnen Hauptkategorien an. Und so weiter. Noch weiter außen werden die Sub-Sub-Kategorien (Level 3) angezeigt.
Hier ein Beispiel:

      1. Level 1: Drogerie & Körperpflege
      2. Level 2: Haushaltswaren
      3. Level 3: WC
 

Je rotereine Kategorie eingefärbt ist, umso stärker ist der Corona-Bezug der Artikel in dieser Kategorie.

 

Zwei Beispiele:
Wenn eine Kategorie 100% rot eingefärbt ist, haben 5 der Top 5 Artikel (bzw. 3 der Top3 etc.) in dieser Kategorie einen Bezug zur Corona-Pandemie.
Wenn eine Kategorie 0% rot bzw 100% weiß eingefärbt ist, hat kein Artikel einen klaren Corona-Bezug.

 

Die Hauptkategorie Gewerbe, Industrie und Wissenschaft am 19. März

 

Ging die Nachfrage zwischenzeitlich wieder zurück?

 

Eine Beobachtung in den Daten der Top 10 zeigt, dass sich um Ende Februar ein erstes Hoch in der Nachfrage solcher Artikel abzeichnet.
Dieses hält auch bis Anfang März an. Zwischen dem 22. Februar und dem 5. März sind vermehrt Kategorien bis zu 100 % roteingefärbt.
Auch die Hauptkategorien werden teils von Corona-Artikeln dominiert.
Danach lässt sich ein Absinken des “Corona-Bezugs” in den Bestsellerlisten erkennen.

 

Diese Situation haben wir uns genauer angesehen, am Beispiel des Artikels “2 Stück Sterilium Hände-Desinfektionsmittel 500 ml”.
Am 3. März befindet sich der Artikel auf Rang 2 in den Bestsellerlisten der Kategorie Drogerie & Körperpflege.
Jeden weiteren Tag verliert der Artikel an Rängen. Am 5. März auf Platz 32, am 6. März nur noch auf Rang 49.

 

Dies kann zwei mögliche Ursachen haben:

 

      1. Der Artikel wird nicht mehr so stark nachgefragt, weshalb es zu weniger Verkäufen kommt
      2. Der Artikel ist vergriffen und es finden keine Verkäufe statt

 

Stichproben haben ergeben, dass tatsächlich in den allermeisten Fällen die Artikel mit Corona-Bezug vergriffen sind und diese deshalb aus den Bestsellerlisten zügig (siehe obiges Beispiel) verschwinden.

 

Bestseller Rank auf amazon.de am 03. März und am 05. März

 

 

Mitte März ist eine weitere “Hochphase” der Artikel mit Corona-Bezug zu beobachten.
Teilweise waren die vorher nachgefragten Artikel wieder verfügbar, häufiger war es aber der Fall, dass neue Artikel mit Corona-Bezug die Bestsellerlisten eroberten.
Insbesondere bei Gesichtsmasken und Schutzhandschuhen enthüllt ein Blick auf die anbietenden Händler, dass es sich hierbei in den meisten Fällen um chinesische Händler handelt.

 

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Feature Update: Price-Feeds zum selbst Managen!

Unsere Weiterentwicklungen stehen derzeit vor allem unter dem Motto “Power to the user”. Auf diese Weise wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, so selbstständig wie möglich mit dem Pricemonitor zu arbeiten, damit das System jederzeit so arbeitet, wie Sie es brauchen.

Die Price Feeds gibt es schon länger. Viele Nutzer organisieren darüber den automatischen Datenaustauschzwischen der Wawi oder dem Shopsystem und dem Pricemonitor. Neu ist, dass Sie als Nutzer die Feeds nun komplett selbst managen können, ohne dass Sie hierfür unsere Hilfe benötigen. Wir stehen Ihnen natürlich weiterhin jederzeit gerne beratend zur Seite. 

Mit Hilfe der Price Feeds können Sie selbstständig bestimmen, welche Daten der Pricemonitor für Sie ausgeben soll. In der Regel sind dies die neuen Preisempfehlungen und eine Artikelnummer für die richtige Zuordnung. Sie müssen dann nur noch regelmäßig auf den Feed zugreifen, und schon haben Sie immer aktuelle Preise in Ihrem System.

Sie finden die Einstellungen rund um die Price Feeds in Ihrem Pricemonitor Menü auf der linken Seite unter Datenaustausch.

Die Price Feeds können aber auch jederzeit um zusätzliche Daten ergänzt werden. So kann man sich die Angebote der günstigsten Wettbewerber ausgeben lassen. Aber auch zuvor als “Tag” angelieferte Daten, können hierüber wieder Ausgabe abgerufen werden. Das kann helfen, wenn Ihre Wawi oder das Shop-System über vorgefertigte Import-Schablonen verfügt. Oftmals funktionieren die Schablonen nur dann, wenn auch bestimmte Daten an gewissen Positionen enthalten sind. Hier finden Sie eine Liste mit allen verfügbaren Datenfeldern.

Die Price Feeds dienen vor allem der Automatisierung. Wenn Sie regelmäßige Reports zu Analysezwecken erzeugen wollen können Sie ebenfalls nützlich sein. Allerdings gibt es hierfür weitere nützliche Einstellungen, die Sie für die Reports verwenden können – wir beraten Sie hierbei gerne. Wenden Sie sich in diesem Fall gerne an unseren Support.

Nicht geeignet hingegen sind die Feeds, um sich alle Wettbewerbsangebote ausgeben zu lassen. Zu große Datenmengen führen zu langen Abrufzeiten und lassen die Feeds so instabil werden. In solchen Fällen empfehlen wir direkt unsere API Anbindung zu nutzen.

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe bei der richtigen Einstellung in Ihrem Account? Wenden Sie sich bitte über unser Ticketsystem an unseren Support. Wir helfen Ihnen gerne und schnellstmöglich weiter.

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Angebotserfassung zum selbst einstellen im Pricemonitor

Wir arbeiten tagtäglich daran, den Pricemonitor für Sie weiterzuentwickeln, um neue Funktionen bereitzustellen und die Handhabung noch intuitiver zu gestalten. Nicht immer sehen Sie die Ergebnisse der oft wochenlangen Entwicklungsarbeit auf der Pricemonitor-Oberfläche. Jetzt ist es aber mal wieder so weit: Sie können ab sofort die Angebotserfassung im Detail selbst einstellen.

Artikelsuche und Wettbewerbsbeobachtung

Sie wollen Ihre Verkaufspreise dynamisch an den Preisen des Wettbewerbs ausrichten. Aber wer sind Ihre Wettbwerber online?

Mit der Entscheidung für den Pricemonitor haben Sie sich auch für die Möglichkeit entschieden, die Wettbewerbsangebote nicht nur stumpf nach EAN/GTIN oder ASIN zu suchen, sondern auch mit Herstellernummern oder eigenen Suchtexten zu arbeiten. So teilen Sie dem Pricemonitor auf eine einfache aber effektive Weise mit, wonach und wie nach Ihren Artikeln auf Portalen wie amazon, ebay oder idealo gesucht werden soll.

Diese Funktion haben wir nun komplett zum selbst einstellen in der Pricemonitor-Oberfläche bereitgestellt. Eins vorweg: Die Neuerung bedeutet für Sie erstmal entspannt Zurücklehnen. Ihre bisherigen Einstellungen bleiben genau wie sie sind! Sie müssen nicht reagieren, sondern werden lediglich mit mehr Möglichkeiten und einer umfassenden Selbstbedienungsfunktion ausgestattet, um den Pricemonitor noch mehr auf Ihre eigenen Bedürfnisse auszulegen.

Die Funktion für die Angebotserfassung finden sie links im Menü unter dem Begriff Monitoring.

Welchen Mehrwert bietet Ihnen die neue Funktion?

      1. Überblick über alle Portale, die für Sie erfasst werden
      2. Änderungen ab sofort ohne Verzögerung selbst vornehmen
      3. Sofortige Umsetzung von Einstellungen
      4. Weniger Abhängigkeit von technischem Support
      5. Je Portal sind bis zu drei Suchen frei konfigurierbar
      6. Einfache Bedienbarkeit durch Hilfestellungen im Tool selbst
      7. Umfassender Überblick zu Sucheinstellungen und Details
      8. Transparenz und schnelle Änderungen auch außerhalb der Support-Zeiten

Welche Einstellungen können vorgenommen werden?

Wir befinden uns im Bereich der Angebotserfassung. Diese Aufgabe übernimmt der Pricemonitor für Sie komplett automatisiert, bevor er Ihnen den optimalen Preis berechnen kann. Es ist wichtig zu wissen, wie der Pricemonitor gerade bei der Angebotserfassung, dem sog. Monitoring, vorgeht (Angebotserfassung).

Zunächst haben Sie auf der Pricemonitor-Oberfläche unter dem Reiter “Monitoring” eine Übersicht über alle Portale, auf denen Artikel erfasst werden sollen. Für jedes Portal gibt es einen Suchauftrag (“Suche“) für den Pricemonitor. Dafür benötigt der Pricemonitor zunächst eine Information, nach der er suchen soll.

Standardmäßig ist diese Information die GTIN, eine portalübergreifende Artikel-ID.

Falls die Suche nach GTIN nicht möglich ist oder schlicht nicht gut funktioniert, kann auch nach den folgenden Informationen gesucht werden:

      1. portalspezifische Identifikationsnummer (z.B. ASIN)
      2. Herstellernummer
      3. Textsuche

Sie können im Pricemonitor bis zu drei verschiedene “Suchen” je Portal einstellen. Die Informationen übergeben Sie in Form eines Tags an den Pricemonitor. Tags können alle möglichen Informationen enthalten. Mehr zur Optimalen Nutzung von Tags haben wir für Sie hier zusammengefasst: Tags und Kategorien

Des Weiteren können Sie spezifizieren, was in den Suchergebnissen alles enthalten sein soll. Diese Einstellung ist an die Gegebenheiten des jeweiligen Portals angepasst.

Ein Beispiel: Gebrauchte Artikel auf ebay

Im folgenden Beispiel ist die Suche auf dem Portal ebay eingestellt.

Der Pricemonitor sucht nach der Information aus dem Tag: TagB. Zur Erinnerung: Für jeden Artikel wird im Rahmen des Artikelimports für TagB ein eigener Wert übermittelt, der hier für die Suche verwendet wird.

Weiterhin wird die Suche wie folgt eingeschränkt: Es wird auf ebay lediglich in der Artikelbezeichnung und nicht im Beschreibungstext gesucht. Die Suchergebnisse umfassen ferner ausschließlich Angebote, die mit dem Artikelzustand ‘Seller refurbished’ oder ‘Used’ gekennzeichnet sind. Es werden alle Suchergebnisse erfasst, egal ob Privater oder Business Anbieter.

Ausblick

Sie haben nun jede Menge Möglichkeiten, ihre Angebotserfassung selbst zu konfigurieren. Wenn Sie in der Vergangenheit mit dem Vertrieb bzw. Support ihre Suche individuell definiert haben, können Sie nun alle Einstellungen hierzu sehen und bei Bedarf ändern. Wenn Sie keine individuelle Suche (Regelfall) definiert haben, läuft Ihre Angebotserfassung weiterhin ganz normal anhand der GTINs weiter.

Hier sehen Sie eine Übersicht aller verfügbaren Portale, auf denen Sie automatisiert Angebote erfassen lassen können. Wenden Sie sich einfach an unseren Support, wenn Sie ein weiteres Portal in ihrem Vertrag hinzufügen möchten oder eine Frage rund um Ihre Einstellungen haben. Informieren Sie uns über das Ticketsystem über Ihre Anfrage.

Unser Support-Team hilft Ihnen gerne weiter.

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Neues Feature: Top-Artikel auf dem Dashboard ihres Pricemonitors

Mit diesem Feature können Sie Ihre favorisierten Artikel auf einen Blick anzeigen lassen. Standardmäßig werden Sie feststellen, dass die Felder auf dem Dashboard zunächst mit einer zufälligen Artikelauswahl ausgestattet sind. Diese Anzeige hilft Ihnen, Ihre wichtigsten Top-Artikel im Auge zu behalten und die Preise für die Artikel ohne weitere Klicks zu sehen. Haben Sie die Auswahl einmal festgelegt, ist diese in Ihrem Browser gespeichert. Sie können die Auswahl jederzeit ändern.

Top-Artikel für das Dashboard auswählen

So richten Sie Ihre individuelle Auswahl ein:

In der linken oberen Ecke des Dashboards werden neun Kacheln angezeigt.

Über den Einstellungs-Button oben links können Sie anhand des Artikelnamens, der GTIN oder Artikel-ID auswählen, welcher Artikel Ihnen angezeigt werden soll.

In der linken unteren Ecke wird Ihre aktueller Preis angezeigt. Die aktuelle Preisempfehlung für den Artikel steht in der rechten Ecke:

Die Artikelauswahl wird browserbasiert gespeichert. Nutzen Sie in der nächsten Sitzung einen anderen Browser, müssen Sie die Artikelauswahl wieder neu einrichten.

Sie möchten wissen, wie Sie Bilder Ihrer Artikel an den Pricemonitor übergeben? Dann lesen Sie hierweiter.

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Pricemonitor erhält neue Navigation – so sieht Sie aus!

Wenn Sie sich heute schon in den Pricemonitor eingeloggt haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass etwas anders ist: das Navigationsmenü ist vom oberen an den linken Bildschirmrand gerutscht. Das hat nicht nur ästhetische Gründe.

Das Feedback, das wir von Ihnen in persönlichen Gesprächen oder in Form von Tickets in unserem Hilfe Center erhalten haben, haben wir zum Anlass genommen die Steuerung des Pricemonitors intuitiver und anwendungsbezogener zu gestalten. Der Umzug des Menüs, ist der erste Schritt in diese Richtung.

In den nächsten Wochen werden bestehende Funktionen im Hinblick auf eine einfachere Handhabung zusammengeführt (z.B. die Repricing Ansicht und das Einstellen der Preisstrategien) und bestehende Bereiche für eine bessere Übersicht als eigener Menüpunkt ausgegliedert (z.B. Berichte erstellen).

Wir werden Sie über diesen Prozess weiter informieren. Für Rückfragen und Anregungen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne über unser Hilfe Center zur Verfügung.