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Listen auf Vergleichsplattformen – mehr Traffic und Gewinn für Ihren Shopify Shop

Um Ebay, Amazon oder Idealo kommen wir heute kaum noch rum, wenn wir nach bestimmten Produkten suchen. Wie oft waren Sie schon auf einer dieser Seiten? Vermutlich können Sie Ihre Besuche gar nicht mehr zählen – so geht es Uns auch. Auf den verschiedenen Vergleichsplattformen liegt enorm viel Potenzial für Sie als Online-Händler: mehr Traffic, mehr Umsatz, mehr Gewinn. Alles unter der Prämisse, dass Sie Ihre Preise optimal berechnen. 

Die einfachste Art auf Vergleichsseiten zu verkaufen ist, seinen Online-Shop direkt mit der Plattform zu verbinden. Die E-Commerce-Plattform Shopify macht es seinen Händlern dabei besonders einfach. 

Wir stellen Ihnen im Folgenden Shopify genauer vor, erklären was Vergleichsplattformen sind und welche Vorteile die Idealo Integration für Sie als Online-Händler hat.

Was ist Shopify?

Shopify wurde 2004 in Kanada gegründet und hat in den letzten Jahren einen Hype erfahren – mittlerweile hat das Unternehmen 20 % Marktanteil am Online-Handel. Der E-Commerce-Dienst ist eine Software as a Service Lösung. Das bedeutet, dass Shopify sowohl die Server als auch die Software für die Stores selbstverwaltet, dies bedeutet wiederum weniger Arbeit für den Shopbetreiber. Durch den serviceorientierten Ansatz sind auch Dinge wie Wartung und Upgrades kein Thema bei Shopify. 

Zudem ist der Online-Shop durch das Baukastensystem und die einfache Bedienbarkeit nach wenigen Schritten eingerichtet. Der Händler kann auf eine Vielzahl von Templates zurückgreifen und das Aussehen seines Shops nach seinem Geschmack konfigurieren. Zur Erweiterung der Kernfunktionen stehen im Shopify App Store zahlreiche Apps zur Verfügung. Diese ermöglichen die Integration von Funktionen, wie Versandabwicklung, Buchhaltung oder Marketing. Auch externe Systeme wie SAP, Salesforce und ähnliches lassen sich direkt an Shopify anbinden.

Ein großer Vorteil von Shopify ist, dass Sie Ihren Shop direkt mit eBay und Amazon verbinden können und dazu nicht mal eine App installieren müssen. Lediglich die Preisvergleichsplattform Idealo benötigt eine App, die Sie allerdings kinderleicht einrichten können. Diese Verknüpfung bringt einige Vorteile mit sich, die wir im Folgenden vorstellen wollen.

Auf Vergleichsplattformen wie eBay, Amazon, Idealo & Co. finden Verbraucher die besten Preise

Auf Vergleichsplattformen finden Verbraucher Produkte zu den aktuell besten Marktpreisen. Um ein umfassendes Kundenerlebnis zu ermöglichen, bieten solche Plattformen darüber hinaus alle notwendigen Informationen, die dabei helfen sollen, die richtige Entscheidung zu treffen und das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen. Neben dem Preis des Produkts erscheinen deshalb daneben auch weitere Details, wie verschiedene Werbeaktionen und Versandoptionen. 

Dieser Service ist für den Kunden selbstverständlich kostenlos, als Online-Händler zahlen Sie meist einen Prozentsatz, der bei jeder Plattform etwas unterschiedlich ausfällt.

Wie viel kostet es, auf einer Preisvergleichsseite zu verkaufen?

Vergleichsportale bieten kein monatliches Abonnement, sondern arbeiten auf einer Cost-per-Click-Basis. Das Hochladen Ihrer Produkte auf der entsprechenden Seite ist also kostenlos, es fallen erst dann Gebühren an, sobald Kunden auf eins Ihrer Produkte klicken. Je nach Plattform kann es sich dabei um einen Festpreis oder einen Prozentsatz handeln. Bei eBay sind es beispielsweise 10 % des Verkaufspreises, bei Amazon zwischen 7 und 15 % Kommission. Dies sollten Sie bei der Festlegung der Marge berücksichtigen. Die besten Preise und ein Platz vor Ihrer Konkurrenz nutzen Ihnen rein gar nichts, wenn Ihre Rentabilität schlecht ist. Mit der richtigen Preisstrategie wird sich der Verkauf auf einer Preisvergleichsseite aber in jedem Fall lohnen.

Online-Marktplätze sorgen für höheren Traffic und mehr Verkäufe in Ihrem Shop

Die Eröffnung eines Online-Shops ist nur der erste Schritt zur Schaffung einer Markenidentität und zur Bekanntmachung Ihrer Produkte – die eigentliche Arbeit steht Ihnen noch bevor. Maßnahmen wie Content-SEO, Marketing über die Sozialen Medien oder Werbeanzeigen helfen dabei Traffic zu generieren und damit den Absatz Ihrer Produkte zu steigern. Preisvergleichsseiten stellen am Anfang Ihrer Online-Karriere, aber auch im weiteren Verlauf ein besonders effektives Marketing-Instrument dar. Durch die große Reichweite hilft es, Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen und mehr Verkäufe zu generieren. 

Die idealo App ist mit monatlich 28 Millionen deutschen Online-Shopper*innen eine der Erfolgreichsten und bietet Ihnen einen wesentlich größeren Absatzmarkt als Ihr eigener Shop.

Die idealo App kurz vorgestellt

Zum einen versteht sich Idealo als Marketingkanal, da Interessenten über den “Zum Shop”-Button direkt in Ihren Online-Shop geleitet werden und der Traffic für Ihren Online-Shop steigt. Zum anderen  können Kunden über den “Zum Kauf”-Button innerhalb der Plattform einkaufen. Somit fungiert Idealo außerdem als eigenständiger Vertriebskanal, wie beispielsweise Amazon. 

Durch die Weiterleitung auf den eigenen Shop gibt es bei Idealo eine viel bessere Möglichkeit seine Markenidentität zu wahren, Amazon und eBay bieten beispielsweise kaum Spielraum für Branding und Individualität. 

Mit der neuen Shopify idealo App ist der Prozess des Artikelexports ganz einfach. Sie erstellen einen Produktfeed mit Ihren gewünschten Artikeln oder Ihrem gesamten Shop-Sortiment. Dieses wird dann automatisch für das Listing auf idealo.de bereitgestellt.

Die Vorteile im Überblick:

  • Produkte werden automatisch auf Idealo gelistet
  • Produkte zum Direktkauf anbieten
  • Individuelle oder globale Lieferzeiten und Lieferkosten für Ihren Feed festlegen
  • Ihren Kunden ermöglichen, nach verschiedenen Kriterien zu filtern, um Ihre Produkte leichter finden zu können

Jetzt wissen wir also, was Shopify ist und was Vergleichsplattformen sind. Aber was braucht es eigentlich, um dort erfolgreich zu verkaufen?

Wie funktioniert ein Preisvergleichsportal?

Das Prinzip besteht darin, der Preisvergleichsplattform seine Produkte vorzuschlagen, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und die höchste Nachfrage der Zielgruppe aufweisen. Es geht also darum, sich gegenüber der Konkurrenz so gut wie möglich zu positionieren, Kunden in den Online-Shop zu locken und im besten Fall Loyalität aufzubauen, sodass Kunden immer wieder kommen, auch ohne Plattform. Der Aufwand, um seine Produkte auf ein Vergleichsportal zu laden, hält sich erstmal in Grenzen. Knifflig wird es erst bei der Festlegung der Preise. Und dies ist enorm wichtig, denn nur so können Sie sich  erfolgreich gegenüber Ihrer Konkurrenz durchsetzen.

Die Preise auf Vergleichsplattformen sollten sich an Ihrer Marge orientieren

Zur Orientierung bei der Festlegung deiner Preise sollten Sie im ersten Schritt die Minimalpreisgrenze für jeden Artikel festlegen, dabei können Sie sich an Ihrer Marge orientieren. Ihre Marge ist der prozentuale Anteil des Deckungsbeitrags am Verkaufspreis. Diese können Sie unter anderen als prozentualen „Aufschlag“ auf die Beschaffungskosten berechnen oder mithilfe dieser Formel: Einkaufspreis + anteilige Kosten + Mindestaufschlag = Marge. 

Lesetipps: „Die optimale Preisstrategie für Ihren Online-Shop” und „Verkaufspreise am Lagerbestand ausrichten – mit dem Pricemonitor”

Shopify und Vergleichsplattformen – eine gewinnbringende Kombi

20 % Marktanteil am gesamten E-Commerce kommen nicht von ungefähr. Shopify zeichnet sich durch eine Reihe von Funktionen und Vorteilen aus, die die Plattform einzigartig machen. Um Ihr Online-Business voranzutreiben und Ihren Traffic zu erhöhen, bieten sich Preisvergleichsseiten an, die ganz einfach in Shopify integriert werden können. Sie profitieren in zweierlei Hinsicht von der Idealo Integration, die sowohl einen Direktkauf, als auch die Weiterleitung auf Ihren Shop bietet. Damit Sie auf Online-Marktplätzen erfolgreich werden und sich gegenüber Ihrer Konkurrenz positionieren benötigen Sie eine schlüssige Preisstrategie. 
Falls Sie noch keinen Shopify Shop haben, können Sie unseren Partner Eshop Guide kontaktieren und sich beraten lassen. Für alles rund um das Thema Preisoptimierung stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Über die Autorin

Inés Fabienne Gand ist Teil des Marketing-Teams von Eshop Guide. Texte, Social Media und Content Management sind ihre Spezialitäten. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem Sohn, Freunden & Yoga.

Bildquellen

https://burst.shopify.com/photos/laptop-with-shopify-sticker?q=shopify

https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/6732884_-switch-grau-neue-edition-nintendo.html https://apps.shopify.com/idealo-integration

https://apps.shopify.com/idealo-integration

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Rechtliche Fallstricke beim Repricing – Gastbeitrag von Ivan Bremer

Wer heute als Händler im E-Commerce tatsächlich Gewinne erzielen und den Wettbewerb mitbestimmen will, kann sich nicht darauf ausruhen, Waren zu platzieren und nur darauf zu warten, dass diese von Kunden gekauft werden. Heutzutage gibt es die gleichen Waren bei vielen anderen Anbietern. Vor allem die großen Marktplätze wie Amazon oder eBay drücken den Preis. Daher ist eine intelligente Repricing-Strategie notwendig. Doch hierbei darf das Recht nicht außer acht gelassen werden. Denn auch beim Repricing lauern rechtliche Fallstricke. Insbesondere bei der Darstellung von Preisen gilt es viel zu beachten und nur wer die möglichen Fallstricke kennt, kann diese auch wirksam umgehen.

Ivan Bremers

Zulässigkeit von Repricing

Der Verkaufspreis ist ein zentraler Punkt der Verkaufsstrategie. Das kennen nicht nur Tankstellen, die ihre Preise oft mehrfach am Tag nach oben und unten korrigieren um den Profit zu maximieren und sich vor Konkurrenten zu setzen. Es gilt im gleichen Maße im Online-Handel. Repricing ist von sich aus rechtlich zulässig, da es bis auf unten aufgeführte Ausnahmen dem Händler freigestellt ist, zu welchem Preis er seine Ware anbieten, um sich durch clevere Preisanpassungen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Richtige Darstellung von Preisen

Die grundlegende Zusammensetzung und Darstellung der Preise im Online-Handel ist über die Preisangabenverordnung klar geregelt. Demnach haben Händler einen “Gesamtpreis” anzugeben. Daher muss auch bei einem Repricing die Mehrwertsteuer eingerechnet und durch den Hinweis “inkl. MwSt” ausgewiesen sein. Alternativ kann dies durch ein Sternchen am Produkt geschehen. Voraussetzung hierfür ist, dass auf derselben Seite gut sichtbar und hervorgehoben der “Sternchentext” eingefügt wird. Dies gilt auch für Händler, die von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch machen.

Nicht zulässig ist es daher, alleinige Nettopreise mit einem Verweis abzubilden, dass die gesetzliche Umsatzsteuer noch dazukommt. Hingegen ist es erlaubt, unverbindliche Preisangaben des Herstellers (UVP) ohne den Zusatz „inkl. MwSt“ anzugeben. Erst wenn der Händler den vom Hersteller empfohlenen unverbindlichen Preis als seinen eigenen Preis ausgibt, sind die Voraussetzungen der Preisangabenverordnung einzuhalten.

Daneben muss auch dargestellt werden, ob Versandkosten anfallen. Online-Händler müssen ihre Kunden rechtzeitig über alle anfallenden Liefer- oder Versandkosten informieren. Der Gesamthinweis „inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten“ hat sich im E-Commerce als gängiges Mittel dazu etabliert.

Richtig werben mit reduzierten Preisen

Händler die im E-Commerce ihren Preis nach einem Repricing besonders für den Kunden hervorheben wollen, müssen hierbei darauf achten, dass die entsprechenden Vorschriften aus dem Wettbewerbsrecht (UWG) eingehalten sind. Bei Verstößen gegen das Recht droht immer eine Abmahnung durch Mitbewerber.

Sonderangebote

Bei Sonderangeboten muss es sich in der Darstellung um besonders beworbene Waren oder Dienstleistungen handeln. Im Umkehrschluss darf daher nicht das gesamte Sortiment als Sonderangebot angeboten werden. Folgendes müssen Händler bei Sonderangebotspreisen beachten:

Es dürfen keine Waren angeboten werden, wenn hinreichende Gründe vorliegen, dass die Lieferung der Ware nicht möglich sein wird. Besser bekannt als sog. Lockvogelangebote
Händler dürfen durch ihre Angaben nicht den Eindruck erwecken, dass die Waren nur für einen sehr begrenzten Zeitraum verfügbar sind und Kunden sich zu einer sofortigen geschäftlichen Entscheidung genötigt sehen. Demnach ist die sog. künstliche Verknappung bei der Darstellung nicht erlaubt.
Bei Sonderangeboten müssen Händler nicht zeitlich begrenzen. Hat der Händler jedoch Bedingungen für die Preisvergünstigungen
geschaffen, wie z. B. einen bestimmten Zeitraum, dann hat er hierauf hinzuweisen.
Preisreduzierungen dürfen nicht über einen zunächst bekannt gegebenen Zeitraum verlängert werden.

Reduzierte Preise

Händler, die ihre ehemaligen Preise dem jetztigen Preise als sog. Streichpreise gegenüberstellen wollen, können dies tun. Dies ist ohne weitere Erläuterung zulässig, wenn:

der durchgestrichene Preis tatsächlich der vom Verkäufer über einen längeren Zeitraum ernsthaft in letzter Zeit verlangte Preis ist und der frühere, höhere Preis nicht überhöht angesetzt wurde
der reduzierte Preis nicht länger als vier Wochen beworben wird.

Die gleichen Voraussetzungen gelten bei der Preisanpassung und Anzeige bei sog. Statt-Preisen. Hierbei darf es auch zu keiner Unklarheit kommen, um welchen Preis es sich bei der neuen Darstellung im Zuge des Repricing handelt. Es darf daher kein Vergleich mit einem beliebig anderen Verkäufer angezeigt werden.
Die Werbung mit einer „Unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers“ bzw. „UVP“ ist grundsätzlich zulässig, sofern die genannte unverbindliche Preisempfehlung tatsächlich aktuell besteht. Die Werbung mit dem UVP muss zudem klar, bestimmt, zutreffend und nicht mehrdeutig formuliert sein.
Unzulässig ist aber die Darstellung der ehemaligen Preise mit einem:

„Ladenpreis 15,00 €“

„Normalpreis 15,00 €“

„Verkaufspreis ansonsten 15,00 €“

„Listenpreis 900,00 €“

In diesen Fällen ist für Verbraucher aus Sicht der Rechtsprechung nicht ausreichend transparent, auf welchen vorherigen Preis sich die Preisgegenüberstellung bezieht.

Preissuchmaschinen

Bei der Darstellung in Preissuchmaschinen muss darauf geachtet werden, dass dort nicht mit einem niedrigerem Preis geworben wird, als er im eigenen Shop dann angeboten wird. Ergibt sich zwischen diesen zwei Ansichten eine Differenz, liegt eine sog. irreführende Werbung vor. Diese verstößt gegen das Wettbewerbsrecht und kann daher abgemahnt werden.

Gesetzliche Preisbindung

Ein Repricing bei Waren, für welche eine gesetzliche Preisbindung auch im Online-Handel besteht, ist nicht zulässig. Darunter fallen Produkte wie Bücher, Tabak oder auch Arzneimittel.

Über den Händlerbund

Der Händlerbund ist das Service-Netzwerk für alle Fragen rund um den digitalen und stationären Handel. Mit seinen Mitgliedern und Partnern treibt er die Professionalisierung von mehreren zehntausend Online-Händlern in ganz Europa voran. Dabei setzt der Händlerbund auf Service-Partner, die die gesamte Wertschöpfungskette des E-Commerce umfassen.
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