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Tags und Kategorien – Tipps und Tricks fürs Repricing

Pricemonitor - Neue Funktion
Wir haben in der letzten Zeit viel daran gearbeitet, den Pricemonitor für Sie noch interaktiver zu gestalten und Ihnen zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten zu bieten.Sie können den Upload der Artikeldaten nun selbst steuern, indem Sie eine CSV-Datei im Pricemonitor hochladen. Darüber hinaus besteht nun auch die Möglichkeit, Ihre Artikel beim Import in den Pricemonitor mit sogenannten “Tags” zu versehen.Was es mit diesen Tags auf sich hat und in welcher Weise Sie diese nutzen können, erfahren Sie hier.

Wie lade ich Artikel selbst hoch?

Anmerkung: Falls Sie bereits über die API-Schnittstelle mit dem Pricemonitor verbunden sind, können Sie diesen Abschnitt getrost überspringen.Gehen Sie auf den Reiter Verwaltung und klicken Sie dann auf “Artikelimport”. Sie haben nun die Möglichkeit eine CSV-Datei hochzuladen:
Pricemonitor Upload Import Artikelliste CSV mit TagsAchten Sie darauf, die Spaltenheader der Pflichtfelder (GTIN, Artikelbezeichnung etc.) genau so zu benennen, wie es Ihnen in der Vorschau angezeigt wird.Überprüfen Sie anschließend, ob das Spaltentrennzeichen (Komma, Semikolon, Tabulator etc.) und das Dezimaltrennzeichen (Punkt oder Komma) korrekt erkannt wurden.Bestätigen Sie den Warnhinweis, dass in der neuen Liste nicht enthaltene Artikel auch nicht mehr beobachtet werden (so können Sie veraltete Artikel aus der Beobachtung entfernen).Klicken Sie nun noch auf “Artikel importieren”.Der Artikelimport wurde nun veranlasst. Dies kann ein paar Minuten dauern. Unterhalb der Tabelle wird Ihnen mit einem Häckchen angezeigt, sobald der Import erfolgreich abgeschlossen wurde.

Tags können zum Segmentieren Ihres Sortiments verwendet werden

So lässt sich Ihr Sortiment in der Weboberfläche des Pricemonitors ganz einfach Sortieren und Filtern (Siehe Bild).
Im Pricemonitor können Sie sich dann auch bestimmte Auswertungen und Statistiken Tag-weise anzeigen lassen.Tags sind nicht auf “starre” Texte beschränkt!
Sie können Wert-Paare hinterlegen, wie zum Beispiel: Durchmesser = 200cm
Hier ein paar Beispiele, wie Sie Ihr Sortiment “taggen” können:

    1. Hersteller
    2. Produktlinie
    3. Artikel-Set
    4. Sonderaktion
    5. Durchmesser
    6. Einkaufspreis
    7. Lieferant
    8. Lagerbestand
    9. etc.
Pricemonitor Tags und Kategorien zum Sortieren und FIltern - Vorschau

So lassen sich Artikel Ihres Sortiments taggen

Fügen Sie Ihrer Artikelliste neben den Standardinformationen (GTIN, Artikelbezeichnung und Referenzpreis) beliebig viele neue Spalten hinzu.
Diesen geben Sie einfach einen frei gewählten Namen. Alle Spalten, die der Pricemonitor bisher nicht kennt, interpretiert er als Tags:
Pricemonitor Artikelliste CSV mit Tags

Unsere API-Schnittstelle sieht ebenfalls den Import von Tags vor. Sprechen Sie uns einfach darauf an, wenn Sie hierzu mehr Informationen wünschen.

Repricing-Strategien an Tags ausrichten

Ein weiterer spannender Anwendungsbereich von Tags ist das Repricing:

Mit dem Pricemonitor lassen sich Repricing-Strategien in Abhängigkeit von gesetzten Tags ausrichten.Eine solche Strategie könnte beispielsweise so aussehen:

Wenn Lieferant = “XYZ”:

  • Unterbiete den günstigsten Konkurrenten um 0,01€

Andernfalls:

  • Ziehe mit dem günstgisten Konkurrenten gleich

Mehr dazu, wie sich inividuelle Repricing-Strategien umsetzen lassen, erfahren Sie hier: Individuelle Repricing-Strategien mit dem Pricemonitor

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blog Online-Marktplätze

Die Macht von Amazon – Die richtigen Strategien für Online-Shops – Teil 1

Amazon eine Bedrohung für Online-Shop-BetreiberEs geht ein Wort um, das Online-Händler zunehmend die Schweißperlen auf die Stirn treibt: Amazon.
Der E-Commerce-Riese aus Seattle ist in den letzten Jahren rasant gewachsen und dominiert bereits in vielen Bereichen den Online-Handel.

In Deutschland hat sich Amazon bereits einen großen Teil des E-Commerce-Kuchens gesichert und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Hunger gestillt ist: Mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes des deutschen E-Commerce gingen im Jahr 2014 an Amazon (Quelle: Geschäftsbericht Amazon 2014) – Tendenz steigend.Seine Marktmacht weiß das Unternehmen gekonnt in Druck auf Händler und Hersteller umzusetzen. Schon werden Stimmen laut, die vor einer absoluten Monopolstellung des Konzerns warnen.
Doch was bedeutet dies für Betreiber von Online-Shops? Wie können Sie sich auch in Zukunft erfolgreich gegen Amazon behaupten? Dieser Spannenden Frage möchten wir in folgendem Beitrag nachgehen und neben einer Analyse der momentanen Marktlage konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen aussprechen.

Komplexe Fragestellungen erfordern eine genaue Analyse der Situation. Aus diesem Grund möchten wir unseren Beitrag in mehrere Teile aufteilen.
Anfangen möchten wir mit der Frage, was Amazon so stark macht.

Teil I – Was macht Amazon so stark?

Keine Frage: Amazon scheint in einigen Bereichen exzellent zu arbeiten, sonst stünden sie heute nicht da, wo sie aktuell nun einmal stehen.
Wir könnten an dieser Stelle all die Bereiche aufzählen (und es sind einige!), in denen Amazon die Konkurrenz weit hinter sich lässt, halten es aber für sinnvoller die Frage etwas zugespitzter zu formulieren:
„Was kann Amazon, was der normale Online-Shop nicht kann?“

1. Riesiges Angebot

Amazon Wettbewerbsvorteil riesiges SortimentMit ca. 150 Millionen Artikeln verfügt Amazon (hier ist der gesamte Marktplatz gemeint) über ein schier unglaublich großes Sortiment. Das hat für Kunden den angenehmen Vorteil der Gewissheit, dass er – egal was er sucht – mit Sicherheit bei Amazon fündig wird.

2. Niedrige Preise

Amazon Bedrohung durch guenstige PreiseAmazon kann aufgrund seiner Marktmacht in der Regel wesentlich günstigere Einkaufspreise durchsetzen, als es der normale Online Shop vermag. Das wiederum ermöglicht es Amazon auch bei den Verkaufspreisen günstiger, als die Konkurrenz anzubieten.
Man muss ganz klar sagen, dass diese Karte von Amazon noch nicht so systematisch ausgespielt wird, wie sie es könnten. Fakt ist aber: Aus Shop-Betreiber-Sicht besteht hier ein enormes “Bedrohungspotenzial”.

3. Vertrauen und Marke

Amazon Wettbewerbsvorteil Kundenvertrauen und MarkenwirkungJeder dritte Online-Einkauf in Deutschland startet direkt auf der Website von Amazon. Diese Statistik allein spricht Bände! Die Marke Amazon ist so stark und ihr wird so viel Vertrauen entgegen gebracht, dass die meisten Besucher per Direkt-Einstieg auf die Plattform kommen.
Davon kann jeder Shop-Betreiber nur träumen, zumal für diese Direkt-Einstiege keinerlei (direkte) Werbekosten anfallen.

4. Logistik und Organisation

Amazon Wettbewerbsvorteil Organisation und LogistikDass die Logistik und interne Organisation von Amazon unheimlich effizient ist, kann kaum bestritten werden: Neben neuartigen Lagerungssystemen drängen in jüngster Zeit Berichte über das Bestreben Amazons an die Öffentlichkeit, Bestellungen zukünftig von fliegenden Drohnen ausliefern zu lassen (Quelle: heise.de).

Ob dies wirklich in naher Zukunft Realität werden wird, darf bezweifelt werden – es steht aber außer Frage, dass Amazon daran arbeitet, die Auslieferung an den Endkunden in großen Teilen selbst in die Hand zu nehmen. Langfristige Kostenreduktion und verbesserter Kundenservice (Stichwort: Same-day-delivery) dürfte dies implizieren.
Auch dies ist ganz klar ein Thema, das nur ein Unternehmen mit der Größe von Amazon in Angriff nehmen kann.

5. Big Data

Amazon Wettbewerbsvorteil Big DataWas vielerorts noch als Zukunftsmusik angesehen wird und von vielen Kritikern als Buzzword belächelt wird, ist bei Amazon schon seit Jahren Realität: Durch die Analyse von riesigen Datenmengen gelingt es Amazon, sich in vielen Geschäftsfeldern Vorteile zu sichern. Exemplarisch sollen hier zwei Anwendungsbereiche genannt werden:
Artikelempfehlungen
Kunden die diesen Artikel gekauft haben, interessieren sich auch für…“ Dieser Satz begegnet dem Besucher auf der Website von Amazon an vielen Stellen und ist als Crosspromotion eines der Erfolgsgeheimnisse von Amazon. Bei der Ableitung der optimalen Artikelempfehlungen greift Amazon auf seinen imensen Datensatz an Kunden- und Kaufinformationen zurück.
Neue Geschäftsfelder
Böse Zungen behaupten, dass Amazon seinen Marktplatz externen Händlern nur zu dem Zweck überlässt, um algorithmisch festzustellen, welche Produkte sich besonders lohnen, um diese in das eigene Sortiment aufzunehmen.
Diese Sichtweise ist sicherlich übertrieben, trifft allerdings im Kern zu: Auch hier werden die Verkaufszahlen, Preise auf Amazon und weitere Informationen intelligent und vollautomatisch ausgewertet.

Amazon den Kampf ansagen

Zugegeben: Die Aufzählung der Bereiche, in denen sich Amazon schier unerreichbare Vorsprünge erarbeitet hat, wirkt zunächst etwas entmutigend. Da können wir nur sagen. Kopf hoch! Wir haben einige Ratschläge für Sie, die Ihnen im Kampf gegen die Übermacht von Amazon helfen sollen.

Aus unserer Sicht bedarf es eines starken Umdenkens vieler Shop-Betreiber. Krasser formuliert: Wer denkt, er werde mit einer durchschnittlichen Repricing-Strategie und einem 0815-Online-Shop in fünf Jahren noch am Markt bestehen, irrt aus unserer Sicht gewaltig!
Es ist an der Zeit für Innovationen, um gegen die Big-Player und die zahllosen anderen Online-Shops bestehen zu können.