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Messe-Saison 2019 – Net&Work und Berlin Expo

Vor etwa zwei Wochen ging die Planung unserer Messen 2019 in die heiße Phase. Der Patagona-Stand wurde neu designed und bekam durch eine Repricing-Kurve mit digitalen Elementen das gewisse Extra verliehen. Aber auch unsere beliebten Seed-Bottles sorgten für blumige Dialoge mit dem Patagona-Team.

Vergangenen Samstag, den 16. Februar, war es dann endlich soweit: unsere erste Messe als Aussteller im Jahr 2019 fand im “The Squaire” auf der Net&Work in Frankfurt am Main statt. Für uns als Darmstädter fast schon ein Heimspiel.

Die Messe setzt sich aus verschiedenen Themenwelten aus dem E-Commerce zusammen, wobei wir uns im Bereich der Shopsysteme und Tools mit unserem Pricemonitor in Szene setzen durften.

Auch einige unserer bereits bestehenden Partner fanden den Weg auf die Net&Work nach Frankfurt. Darunter die Firmen Real, Plentymarkets, JTL und Shopware mit interessanten und informativen Messeständen. Die Net&Work logierte daneben viele weitere farbenfrohe und vor allem breitgefächerte Aussteller und lud zu regen Gesprächen und lebhaftem Networking ein.

Das Patagona-Messeteam steht vor unserem Ausstellerstand auf der Net&Work und bringt den Interessenten den Pricemonitor näher.

Das Patagona-Messeteam hält Visitenkarten und Giveaways zum Austausch über den Pricemonitor bereit.

Der Pricemonitor von Patagona ist im neuen Messedesign mit einem Graphen visualisiert.

Nur wenige Tage später hieß es für das Patagona-Team: Koffer packen und ab nach Berlin.
Die E-Commerce-Messe zog am 20. Februar mit aufschlussreichen Vorträgen und anziehenden Ständen 5000 Besucher in die Landeshauptstadt.

Wenn Sie nun Lust auf das spezielle Messe-Feeling bekommen haben und unser neues Design aus nächster Nähe bewundern möchten, besuchen Sie uns gerne bei unseren nächsten Messe-Terminen. Hier wartet obendrein ein besonderes Give-Away auf Sie.

Hier geht es zu den nächsten Messe-Terminen von Patagona.
Unser vierköpfiges Messeteam stand den Besuchern und Mitausstellern wie immer mit Rat und Tat rund um den Pricemonitor und das Thema Repricing zur Seite. Es wurden eine Menge neuer Kontakte geknüpft und erste Grundbausteine für vielversprechende Kooperationen gesetzt.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Ausstellern für die tollen Gespräche und freuen uns auf die Messe-Saison 2019.

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Verkaufspreise am Lagerbestand ausrichten – mit dem Pricemonitor

Mit dem Pricemonitor lassen sich die Verkaufspreise Ihres Online-Shops kinderleicht an der Wettbewerbssituation ausrichten.
Das an sich ist noch nichts Neues. Aber wussten Sie, dass Sie nun auch unternehmensinterne Kennzahlen, wie z.B. den Lagerbestand mit in Ihre Preiskalkulation einfließen lassen können?

Warum Sie den Lagerbestand mit in die Preisoptimierung einbeziehen sollten

Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten im Weihnachtsgeschäft und Sie haben einen Top-Seller (alias “Schnelldreher”) nur noch in geringer Stückzahl auf Lager.
Stellen Sie sich weiter vor, dass Sie im Pricemonitor eine Preisstrategie eingestellt haben, die darauf abzielt, dass Sie den Artikel günstig und in hohen Stückzahlen verkaufen.
Die Folgen wären absehbar: Sie verkaufen Ihren letzten Warenvorrat mit einer vergleichsweise geringen Marge und stehen kurz vor Weihnachten ohne Ware da. Zu solch
einer Situation kann es schnell kommen, wenn Sie den aktuellen Lagerbestand nicht mit in Ihre Repricing-Strategie einbeziehen. Man kann obiges Beispiel auch positiver formulieren:
Stellen Sie sich vor, Sie sind kurz vor Weihnachten der einzige Anbieter eines bestimmten Top-Sellers, da der Wettbewerb sich in den Wochen vor Weihnachten gegenseitig unterboten hat und nun ohne Ware dasteht.
Welche traumhafte Marge sich realisieren ließe!

Der Lagerbestand bei Saisonware – ein wichtiger Faktor

Die Saison neigt sich dem Ende – nun geht es darum möglichst alles auf einen Schlag abzuverkaufen.
Das ist nach wie vor die Herangehensweise vieler (Online-)Händler.
Dabei denken diese nicht weit genug: Besser wäre es, Sie würden Ihre Preise während der laufenden Saison dynamisch anpassen, sodass Sie unterm Strich einen optimalen Rohertrag erzielen und gleichzeitig das Ziel eines leeren Lagers zum Saisonende erreicht wird.
Im folgenden Schaubild soll verdeutlicht werden, wie sich der Preis idealerweise im Wechselspiel mit dem Lagerbestand bei Saisonware entwickeln sollte:

Den Lagerbestand in den Pricemonitor laden und auswerten

Wie sich der Lagerbestand in Ihrem Fall in den Pricemonitor laden lässt, hängt davon ab, welches Shopsystem bzw. ERP-System bei Ihnen zum Einsatz kommt:
Für Shopware, Magento, Plentymarkets, JTL und microtech können Sie im jeweiligen Plugin bzw. Tool den Lagerbestand einfach unter dem Reiter “Attribute Mapping” auswählen. Das war’s schon: Nun wird beim nächsten Export für jeden Artikel der Lagerbestand mit übertragen.
Jetzt können Sie im Pricemonitor den Lagerbestand/Warenvorrat mit in Ihre Preisstrategie einbeziehen.
Wie genau Sie das machen und welche Optionen Sie haben, lesen Sie in unserer Wissensdatenbank nach:
Formelbasierte Bedingungen in der Preisstrategie

Weitere unternehmensinterne Daten integrieren – Business Intelligence

Wir haben bei der Weiterentwicklung des Pricemonitors bewusst darauf geachtet, dass Sie nicht auf den Lagerbestand als einzige unternehmensinterne Kennzahl beschränkt sind:
Als so genannte Tags können Sie kinderleicht beliebige Kennzahlen in den Pricemonitor laden.
Auf den Werten dieser Tags können Sie nun Bedingungen aufbauen.
Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Definieren Sie zwei Formeln und vergleichen Sie diese – hier ein etwas komplexeres Beispiel:

Lagerbestand_intern + Lagerbestand_FBA < Minimalbestand * 1.1 + 2

Die Definition der Bedingung erfolgt immer nach dem Schema:

Formel A | Vergleichsoperator | Formel B

In der Strategy Toolbox des Pricemonitors können anschließend einstellen, wie der Preis berechnet werden soll, wenn die eingestellte Bedingung zutrifft.
Hier können Sie sich dann preislich direkt am Wettbewerb orientieren (mit einstellbarer Zielposition, Preisabstand, Preisrundung etc.) oder den Preis anhand einer Formel aus unternehmensinternen Faktoren berechnen.

Hier nun ein paar unternehmensinterne Daten, die für den Aufbau einer bestandsorientierten Preisstrategie sinnvoll sein können:

    1. Drehgeschwindigkeit bzw. Lagerumschlaghäufigkeit
    2. Durchschnittliche Lagerdauer
    3. Lagerbestand/Warenvorrat
    4. Lagerkosten
    5. Lieferzeit (vom Hersteller bzw. Großhändler)
    6. Stückzahl der laufenden Bestellung (vom Hersteller bzw. Großhändler)
    7. Tage bis zur nächsten Lieferung

So wird aus wettbewerbsorientiertem Repricing echte Business Intelligence!

Dadurch, dass alle Pricemonitor-Integrationen (Shopware, Magento, Plentymarkets, JTL, microtech etc.) generell den Export von Artikelmerkmalen und Shop-Kennzahlen unterstützen, steht Ihnen diese neue Funktion sofort zur Verfügung.
Sie müssen lediglich dafür Sorge tragen, dass die jeweilige Information (z.B. Lagerbestand oder Drehgeschwindigkeit) in Ihrem System einem jeden Artikel als ein Artikelmerkmal 1zu1 zugeordnet ist.
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Allgemein blog Interviews Partner

Rechtliche Fallstricke beim Repricing – Gastbeitrag von Ivan Bremer

Wer heute als Händler im E-Commerce tatsächlich Gewinne erzielen und den Wettbewerb mitbestimmen will, kann sich nicht darauf ausruhen, Waren zu platzieren und nur darauf zu warten, dass diese von Kunden gekauft werden. Heutzutage gibt es die gleichen Waren bei vielen anderen Anbietern. Vor allem die großen Marktplätze wie Amazon oder eBay drücken den Preis. Daher ist eine intelligente Repricing-Strategie notwendig. Doch hierbei darf das Recht nicht außer acht gelassen werden. Denn auch beim Repricing lauern rechtliche Fallstricke. Insbesondere bei der Darstellung von Preisen gilt es viel zu beachten und nur wer die möglichen Fallstricke kennt, kann diese auch wirksam umgehen.

Ivan Bremers

Zulässigkeit von Repricing

Der Verkaufspreis ist ein zentraler Punkt der Verkaufsstrategie. Das kennen nicht nur Tankstellen, die ihre Preise oft mehrfach am Tag nach oben und unten korrigieren um den Profit zu maximieren und sich vor Konkurrenten zu setzen. Es gilt im gleichen Maße im Online-Handel. Repricing ist von sich aus rechtlich zulässig, da es bis auf unten aufgeführte Ausnahmen dem Händler freigestellt ist, zu welchem Preis er seine Ware anbieten, um sich durch clevere Preisanpassungen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Richtige Darstellung von Preisen

Die grundlegende Zusammensetzung und Darstellung der Preise im Online-Handel ist über die Preisangabenverordnung klar geregelt. Demnach haben Händler einen “Gesamtpreis” anzugeben. Daher muss auch bei einem Repricing die Mehrwertsteuer eingerechnet und durch den Hinweis “inkl. MwSt” ausgewiesen sein. Alternativ kann dies durch ein Sternchen am Produkt geschehen. Voraussetzung hierfür ist, dass auf derselben Seite gut sichtbar und hervorgehoben der “Sternchentext” eingefügt wird. Dies gilt auch für Händler, die von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch machen.

Nicht zulässig ist es daher, alleinige Nettopreise mit einem Verweis abzubilden, dass die gesetzliche Umsatzsteuer noch dazukommt. Hingegen ist es erlaubt, unverbindliche Preisangaben des Herstellers (UVP) ohne den Zusatz „inkl. MwSt“ anzugeben. Erst wenn der Händler den vom Hersteller empfohlenen unverbindlichen Preis als seinen eigenen Preis ausgibt, sind die Voraussetzungen der Preisangabenverordnung einzuhalten.

Daneben muss auch dargestellt werden, ob Versandkosten anfallen. Online-Händler müssen ihre Kunden rechtzeitig über alle anfallenden Liefer- oder Versandkosten informieren. Der Gesamthinweis „inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten“ hat sich im E-Commerce als gängiges Mittel dazu etabliert.

Richtig werben mit reduzierten Preisen

Händler die im E-Commerce ihren Preis nach einem Repricing besonders für den Kunden hervorheben wollen, müssen hierbei darauf achten, dass die entsprechenden Vorschriften aus dem Wettbewerbsrecht (UWG) eingehalten sind. Bei Verstößen gegen das Recht droht immer eine Abmahnung durch Mitbewerber.

Sonderangebote

Bei Sonderangeboten muss es sich in der Darstellung um besonders beworbene Waren oder Dienstleistungen handeln. Im Umkehrschluss darf daher nicht das gesamte Sortiment als Sonderangebot angeboten werden. Folgendes müssen Händler bei Sonderangebotspreisen beachten:

Es dürfen keine Waren angeboten werden, wenn hinreichende Gründe vorliegen, dass die Lieferung der Ware nicht möglich sein wird. Besser bekannt als sog. Lockvogelangebote
Händler dürfen durch ihre Angaben nicht den Eindruck erwecken, dass die Waren nur für einen sehr begrenzten Zeitraum verfügbar sind und Kunden sich zu einer sofortigen geschäftlichen Entscheidung genötigt sehen. Demnach ist die sog. künstliche Verknappung bei der Darstellung nicht erlaubt.
Bei Sonderangeboten müssen Händler nicht zeitlich begrenzen. Hat der Händler jedoch Bedingungen für die Preisvergünstigungen
geschaffen, wie z. B. einen bestimmten Zeitraum, dann hat er hierauf hinzuweisen.
Preisreduzierungen dürfen nicht über einen zunächst bekannt gegebenen Zeitraum verlängert werden.

Reduzierte Preise

Händler, die ihre ehemaligen Preise dem jetztigen Preise als sog. Streichpreise gegenüberstellen wollen, können dies tun. Dies ist ohne weitere Erläuterung zulässig, wenn:

der durchgestrichene Preis tatsächlich der vom Verkäufer über einen längeren Zeitraum ernsthaft in letzter Zeit verlangte Preis ist und der frühere, höhere Preis nicht überhöht angesetzt wurde
der reduzierte Preis nicht länger als vier Wochen beworben wird.

Die gleichen Voraussetzungen gelten bei der Preisanpassung und Anzeige bei sog. Statt-Preisen. Hierbei darf es auch zu keiner Unklarheit kommen, um welchen Preis es sich bei der neuen Darstellung im Zuge des Repricing handelt. Es darf daher kein Vergleich mit einem beliebig anderen Verkäufer angezeigt werden.
Die Werbung mit einer „Unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers“ bzw. „UVP“ ist grundsätzlich zulässig, sofern die genannte unverbindliche Preisempfehlung tatsächlich aktuell besteht. Die Werbung mit dem UVP muss zudem klar, bestimmt, zutreffend und nicht mehrdeutig formuliert sein.
Unzulässig ist aber die Darstellung der ehemaligen Preise mit einem:

„Ladenpreis 15,00 €“

„Normalpreis 15,00 €“

„Verkaufspreis ansonsten 15,00 €“

„Listenpreis 900,00 €“

In diesen Fällen ist für Verbraucher aus Sicht der Rechtsprechung nicht ausreichend transparent, auf welchen vorherigen Preis sich die Preisgegenüberstellung bezieht.

Preissuchmaschinen

Bei der Darstellung in Preissuchmaschinen muss darauf geachtet werden, dass dort nicht mit einem niedrigerem Preis geworben wird, als er im eigenen Shop dann angeboten wird. Ergibt sich zwischen diesen zwei Ansichten eine Differenz, liegt eine sog. irreführende Werbung vor. Diese verstößt gegen das Wettbewerbsrecht und kann daher abgemahnt werden.

Gesetzliche Preisbindung

Ein Repricing bei Waren, für welche eine gesetzliche Preisbindung auch im Online-Handel besteht, ist nicht zulässig. Darunter fallen Produkte wie Bücher, Tabak oder auch Arzneimittel.

Über den Händlerbund

Der Händlerbund ist das Service-Netzwerk für alle Fragen rund um den digitalen und stationären Handel. Mit seinen Mitgliedern und Partnern treibt er die Professionalisierung von mehreren zehntausend Online-Händlern in ganz Europa voran. Dabei setzt der Händlerbund auf Service-Partner, die die gesamte Wertschöpfungskette des E-Commerce umfassen.
Als Kunde von patagona erhalten Sie mit dem Rabattcode P1073#2018 einen Nachlass von 2 Monaten auf das Mitgliedschaftspaket Ihrer Wahl im ersten Jahr. Jetzt informieren!

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blog Händler Pricemonitor Repricing

Aufrunden bitte! Erweiterte Rundungsfunktionen im Pricemonitor

Dass der Pricemonitor die empfohlenen Verkaufspreise auf bestimmte Beträge (z.B. 99ct) runden kann, ist nicht ganz neu.
Neu dagegen sind die Einstellungen, die sich nun vornehmen lassen: Die Rundungsoptionen lassen sich jetzt ganz genau auf die Anforderungen Ihres Online-Shops anpassen.
Hier erfahren Sie, wie genau das geht.

Rundungsstrategien einstellen

Alle Rundungsstrategien lassen sich im Pricemonitor unter Verwaltung > Einstellungen konfigurieren. Hier lassen sich Rundungen für einzelne Teil-Sortimente einstellen.
Hierzu ein Beispiel:

Hier sehen Sie, dass für alle Artikel des Herstellers “SONY” eine Rundung auf 99ct vorgenommen wird.
Für weitere Hersteller ließen sich alternative Rundungsstrategien einstellen. Der Normalfall wird unter  “Ansonsten” eingestellt.
Vergessen Sie nicht, nach den von Ihnen vorgenommenen Änderungen auf “Speichern” zu klicken.

Übrigens: Die Unterscheidung muss nicht zwangsläufig anhand des Tags “Hersteller” erfolgen – in diesem Blog-Beitrag erfahren Sie mehr darüber, wie sich verschiedene Repricing-Strategien für unterschiedliche Teilsortimente einstellen lassen: Dynamische Preisstrategien für Online-Shops

Was hat sich geändert hat

Und das sind die Änderungen zur alten Rundungsstrategie:

Die Rundungsschritte werden in Cent angegeben

Früher waren dies ganze Euro-Beträge

Kurzschreibweisen sind nun möglich

Früher mussten Sie, wenn Sie auf 9ct runden wollten, Folgendes einstellen: 0.09, 0.19, 0.29, …, 0.99
Es reicht nun einfach einmal 9ct einzugeben

Die Rundungsrichtung kann nun explizit gewählt werden

Zur Auswahl stehen: “aufrunden”, “abrunden”, oder “nächstes”
Eine genauer Erkläreung zu den einzelnen Optionen finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.
Früher ergab sich die Rundungsrichtung implizit aus dem gewähltem Preisabstand:

>0 führte zum Abrunden | <0 führte zum Aufrunden | =0 kein Runden

Weniger Einschränkungen

Früher gab es viele Strategie-Einstellungen, die vor der Rundungseinstellung Vorrang hatten: Mindestabstand einhalten, Halten der Zielposition, Minimal-/Maximalpreisgrenzen…
Dadurch kam es oft zu dem Fall, dass trotz eingestellter Rundungsstrategie, der empfohlene Preis nicht “gerundet” werden konnte.
Das hat sich nun geändert: Jetzt sind lediglich die Minimal-/Maximalpreisgrenzen wirklich limitierende Faktoren.

Die Rundungsrichtung macht den Unterschied: Ein Beispiel

Angenommen, Sie haben eingestellt, dass Sie gerne mit dem günstigsten Anbieter gleichziehen möchten.
Weiterhin sei angenommen, dass Ihre Minimalpreisgrenze bei 200,-€ liegt.
Bei der folgenden Marktlage würde die ungerundete Preisempfehlung des Pricemonitors bei 200,10€ liegen:

Wenn wir nun annehmen, dass immer auf 9ct gerundet werden soll, so hängt es von der “Rundungsrichtung” ab, welcher Preis am Ende vorgeschlagen wird:
Bei “abrunden” würden 200,09€ vorgeschlagen und bei “aufrunden” 200,19€.
Bei der Rundungsrichtung “nächstes” würde für diesen Artikel ebenfalls 200,09€ vorgeschlagen, da dieser Preis näher an dem ursprünglichen Preisvorschlag in Höhe von 200,10€ liegt als das bei 200,19€ der Fall ist.

Sie haben Fragen?

Wenn Sie Fragen zum Thema Runden im Speziellen oder zu Preisstrategien im Allgemeinen haben, nutzen Sie ganz einfach das Ticket-System des Pricemonitors.
Wir freuen uns darauf, Ihnen weiter helfen zu können.

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blog Händler Hersteller Pricemonitor Repricing

Marktbeobachtung und Repricing für Genussmittel

Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, wie man ein Repricing-Tool für Produktgruppen wie Wein, Kaffee oder Spirituosen richtig konfiguriert. Die Prinzipien lassen sich auch auf andere Produktkategorien wie Bodenbeläge, Textilien, Kosmetik etc. anwenden. So haben Sie die Möglichkeit, systematisch nach den Angeboten Ihrer Konkurrenz zu suchen und sich automatisch neue Preisempfehlungen für Ihre eigenen Angebote berechnen zu lassen.

Marktbeobachtung & Repricing für Genussmittel wie Kaffee, Wein oder Spirituosen

Alle relevanten Angebote erfassen

Der Pricemonitor arbeitet in der Regel mit eindeutigen Produktkennzeichnungnen wie der GTIN (EAN), um eine exakte Zuordnung der Wettbewerbsangebote zum eigenen Angebot herstellen zu können. Insbesondere für Genussmittel gibt es eine solch eindeutige Produktkennzeichnung aber häufig nicht. Oder es lassen sich zwar Angebote z.B. auf ebay über die GTIN finden, es gehen Ihnen aber viele Wettbewerbsangebote durch die Lappen, da diese nicht unter der jeweiligen GTIN gelistet sind.Zunächst einmal kommt es darauf an einen oder mehrere Suchparameter zu definieren, die möglichst alle Angebote finden, mit denen man sich vergleichen möchte. Es geht in diesem Schritt also darum, möglichst viele Angebote zu finden, mindestens aber alle relevanten. Der Einsatz dieser “Textsuche” ist im Pricemonitor aktuell für die Portale Google Shopping und Ebay verfügbar.Info: Angebote die sich fälchlischerweise in die Suchergebnisse mogeln, werden im nächsten Schritt heraus gefiltert.

Wein

Suchtext = Winzer + Rebsorte

Beispiel = Schneider Riesling

Kaffee

Suchtext = Hersteller + Name + Typ

Beispiel = Joerges Super Bar Café Crema

Spirituosen

Beispiel = (Hersteller-)Name

Beispiel = Gordons Dry Gin

Als Ergebnis dieser Suchparameter erhalten Sie nun zahlreiche Angebote anderer Anbieter.

Filter sorgen für Ordnung

Angenommen Sie finden mit dem oben definierten Suchparameter 100 Konkurrenzangebote zu Ihrem eigenen Artikel, Sie wollen sich aber nur mit einer bestimmten Teilmenge vergleichen, dann sind Filter Ihre Lösung:

Der Pricemonitor verfügt über die Möglichkeit, für jeden einzelnen Artikel ein Kriterium aus einem Tag auszulesen, das in der Angebotsbeschreibung des Konkurrenten vorkommen muss (Whitelist) oder nicht vorkommen darf (Blacklist).
Das Ganze haben wir in diesem Blog-Beitrag ausführlicher beschrieben: Filter intelligent einsetzen.
In den Bereichen Wein, Kaffe oder Spirituosen könnten Sie konkret si vorgehen:

Wein

Artikelnummer | Suchparameter | Angebotsname darf nicht enthalten

123 | Schneider Riesling 2012 | Rosé

456 | Schneider Riesling 2013 | Rosé

789 | Schneider Riesling 2014 | Rosé

Erklärung: Da mit dem angegebenen Suchparametern zwar alle relevanten Mitbewerber gefunden werden, aber auch die Rosé-Variante dieses Weines unter den Angeboten zu finden ist, werden solche Angebote als invalide markiert, d.h. herausgefiltert.

Marktbeobachtung & Repricing für Kaffee

Kaffee

Artikelnummer | Suchparameter | Angebotsname muss enthalten

A123 | Joerges Super Bar Kaffeebohnen | 1kg

A234 | Passalacqua Mehari Espresso | 750g

B234 | Passalacqua Mehari Espresso | 250g

Erklärung: Es gibt verschiedene Packungsgrößen dieses Artikels. In diesem Filter werden nur Angebote als valide markiert, die das selbe Gewicht wie Ihr Angebot haben. Alle anderen werden herausgefiltert.

Spirituosen

Artikelnummer | Suchparameter | Angebotsname muss enthalten

ABC | Gordon`s Dry Gin | 6

DEF | Jack Daniels Whiskey | 6

Erklärung: Ihr Angebot umfasst immer eine 6er Box. Diesen Gesamtpreis der 6er Box möchten Sie aber nicht mit Angeboten vergleichen, die nur 4 Flaschen oder 1 Flasche umfassen.

Tipp für Profis

Je nach Portal können zusätzlich unterschiedliche Angebotsattribute abgefragt werden. Das kann beispielsweise der Preis pro Liter bei Getränken oder der Quadratmeter-Preis bei Bodenbelägen sein. Hat der Pricemonitor Zugriff auf ein solches Angebotsattribut, so kann Ihnen auch ein optimalen Preis pro Liter bzw. Quadratmeter vorschlagen werden.

Kostprobe gefällig?

In diesem Beitrag ging es um ausgewählte Praxisbeispiele. Aber leider lassen sich nicht alle Fälle mit einem Patentrezept behandeln. Manchmal muss man sich gemeinsam die Datenlage ansehen und überlegen, welche Lösung am effizientesten ist. Dabei unterstützen wir Sie gerne. Erstellen Sie jetzt einen Testaccount, wir melden uns dann bei Ihnen, um die Details zu besprechen:

Testaccount erstellen

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Dynamische Preisstrategien für Online-Shops

Preisstrategien, Repricing-Strategien - wie beim SchachespielWelche Preisstrategien gibt es für Online-Shops? Wie kann ich als Online-Händler zum Beispiel auf Amazon dynamische Preisstrategien verfolgen? Wie kann eine Software das Pricing automatisieren?  Von verschiedenen Seiten erreichen uns immer wieder solche Anfragen. Aus diesem Grund wollen wir Ihnen in diesem Blog-Beitrag ein ganz konkretes Konzept vorstellen, wie Sie mit unserer Repricing-Software, dem Pricemonitor, solche dynamischen Preisstrategien umsetzen können.

Schritt 1 – Einrichtung des Datenexports

Es kommt bis zu einem gewissen Grad darauf an, wie Sie an den Pricemonitor angebunden sind. In der Regel haben Sie aber die Möglichkeit, dem Pricemonitor jede beliebige Artikelinformation mitzuteilen (Stichwort: Tags).
Legen Sie in Ihrem Shop-/ERP-System ein zusätzliches Attribut für Ihre Artikel an, und nennen dieses „Preisstrategie“. Liefern Sie dieses Attribut anschließend als zusätzliche Spalte in Ihrem Artikeldatenfeed an den Pricemonitor. Sie sehen diese Information nun als „Tag“ im Pricemonitor.

Schritt 2 – Dynamische Preisstrategien definieren

Sehen Sie für das Attribut „Preisstrategie“ drei Werte vor: “aggressiv”, “moderat” und “defensiv”. Sie können hier aber auch andere Werte hinterlegen, wenn Sie und Ihre Mitarbeiter eine andere Wortwahl präferieren.

Schritt 3 – Preisstrategien zuordnen

Nun finden Sie im Tag „Preisstrategie“ zwar Ihre Werte vor, diese müssen vom Pricemonitor aber noch interpretiert und angewendet werden. Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail an support@patagona.de.
Grundsätzlich besteht eine Preisstrategie immer aus einer Zielposition und einem Preisabstand zum nächst höheren Angebot. Diese kann dann noch durch Bedingungen (wie z.B. “nur gültig am Wochenende”) ergänzt werden.
So könnte eine Preisstrategie aussehen: Unterbiete den günstigsten Konkurrenten um 0.01€ (Zielposition = 1; Preisabstand = 0.01).

Erklärung

Sie können nun in Ihrem Shop- oder Warenwirtschaftssystem jedem Artikel eine dieser Strategien zuweisen. Der Pricemonitor berechnet die Preisempfehlung nun anhand der zuvor definierten Zielposition und dem Preisabstand:

Preisstrategie (Von Ihnen festgelegt)
Zielposition (Von Patagona eingerichtet)
Preisabstand (Auswirkung)


Aggressiv |
1 |
0,01€ |
Sie unterbieten den günstigsten Anbieter um 1Ct


Moderat |
1 |
0,00€ |
Sie ziehen mit dem günstigsten Anbieter gleich


Defensiv |
3 |
0,00€ |
Sie ziehen mit dem dritt­plat­zier­ten Anbieter gleich

Weisen Sie einem Artikel keine dieser drei Strategien zu, wird die allgemeine Account-Strategie angewendet, die Sie im Pricemonitor unter dem Reiter „Verwaltung“ selbst einstellen können.

Grundsätzlich können Sie sowohl die Information auf der eine Strategie basieren soll (im Beispiel „Preisstrategie“), als auch die zugeordnete Zielposition und den Preisabstand frei wählen. So ließen sich Strategien auch an den Informationen „Hersteller“, „Top-Seller“, „Kategorie“ usw. ausrichten.

Wenn ein Artikel morgen eine andere Strategie verfolgen soll, weisen Sie diesem einfach in Ihrem Shop-/ERP-System eine andere Strategie zu. Dadurch werden die Strategien Ihres Shops dynamisch, da Sie je nach Situation eine andere Strategie verfolgen können und schnell auf Marktveränderungen reagieren können.Repricing-Strategien Einstellungen im Pricemonitor
Preisabstand und angestrebte Position einstellen im Pricemonitor

Empfehlung

Testen Sie unterschiedliche Stratgien systematisch gegeneinander, indem Sie auf Ihre Unternehmenskennzahlen achten. Die Beispeilstrategie „agressiv“ mag zu mehr Umsatz führen, aber die Strategie „moderat“ führt zu einer besseren Marge.

Testen Sie daher systematisch, d.h. halten Sie alle anderen Faktoren konstant und variieren Sie immer nur einen Faktor. So können Sie bspw. 100 Artikel einen Monat lang mit der Strategie „agressiv“ versehen. Im nächsten Monat erhalten diese Artikel dann die Strategie „moderat“. Bedenken Sie weitere Einflussfaktoren, wie zum Beispiel das Wetter oder die Saison. Werten Sie anschließend Umsatz, Marge und Gewinn aus und ziehen Ihre Schlüsse.

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Interview mit Kooperationspartner Heiko Woywodt von Synesty

heiko-woywodt-synesty-middleware-repricing-magento-prestashop-plentymarkets

Wir haben Heiko Woywodt von unserem Kooperationspartner Synesty interviewt.
Heiko ist Senior Manager Business Development bei Synesty und Experte, wenn es um automatisierte Prozesse und Datenfeed-Optimierung im E-Commerce geht
“Mit Synesty Studio kann jeder Online-Händler im Baukastenprinzip schnell und einfach seine Prozesse automatisieren.
Und dies ohne Programmierkenntnisse!”

Hallo Heiko, vielleicht kannst Du einfach einmal kurz erklären wer Ihr seid und was Synesty macht.

Synesty ist ein Softwareunternehmen mit Firmensitz im thüringischen Jena. Wir stellen Onlinehändlern eine cloudbasierte Lösung zur Verfügung, mit welcher man alle Geschäftsprozesse im Onlinehandel automatisieren kann.

Was sind die drei wichtigsten Probleme, die Synesty für seine Kunden löst?

Unsere Kunden können mit unserer Lösung Synesty Studio alle Herausforderungen rund um die Themen Automatisierung, Schnittstellen und Datenfeeds bewältigen.
Als die drei wichtigsten Themen sehe ich dabei die Lieferantenanbindung/
Dropshipping, Anbindung von Warenwirtschaft an den Onlineshop sowie die Anbindung an beliebige Systeme, wie Marktplätze und Repricing Tools.

Welche Vorteile bieten sich mir als Online-Händler durch Synesty Studio?

Mit Synesty Studio kann jeder Online-Händler im Baukastenprinzip schnell und einfach seine Prozesse automatisieren.
Und dies ohne Programmierkenntnisse!
Die Vorteile für Online-Händler liegen damit auf der Hand und ich möchte die Wichtigsten nennen:

  1. erhebliche Einsparung bei Projekt- und Entwicklungskosten
  2. sehr kurze Projektlaufzeiten durch schnelle Umsetzungsmöglichkeiten vs. Langläuferprojekte
  3. Umsetzung und auch spätere Änderungen und Anpassungen können selbst vorgenommen werden vs. Beauftragung einer internen/externen Entwicklung

Wir hatten uns ja im März auf dem e-Commerce Day kennengelernt.
Zur konkreten Zusammenarbeit kam es wenige Wochen später, auf Wunsch eines gemeinsamen Kunden hin. Wie zufrieden bist Du mit der Kooperation zwischen Synesty und Patagona?

Schon in unserem ersten Gespräch habe ich festgestellt, dass wir auf derselben Wellenlänge sind und die Themen Kundenzufriedenheit sowie Service/Support
für unsere beiden Unternehmen eine sehr wichtige und entscheidende Rolle spielen.
Dies hat sich auch in unserer weiteren Kooperation wiedergespiegelt und wir konnten so gemeinsam in kürzester Zeit erste Kunden gewinnen.

Um es also kurz zu beantworten: Sehr zufrieden!

Ist Synesty Studio auch für Leute ohne Programmierkenntnisse geeignet?

Genau dies ist die Hauptzielgruppe von Synesty Studio, da für unsere Lösung keine Programmierkenntnisse notwendig sind.
Aber natürlich wird unserer Software auch von Entwicklern genutzt, um schnell mal das eine oder andere Projekt umzusetzen.

Womit kann ich Synesty neben unserem Pricemonitor noch verbinden?

Generell kann man mit Synesty jedes beliebige System anbinden und die unterschiedlichsten Datenformate austauschen.
Wichtig ist nur, dass die anzubindenden Systeme über eine Kommunikationsmöglichkeit “nach außen” verfügen.
Dies kann im einfachsten Fall ein Datenaustausch über FTP sein, bis hin über die Kommunikation über eine API.

Für viele Systeme haben wir bereits Add-Ons erstellt, die unsere Kunden nutzen können. Die Add-Ons haben den wesentlichen Vorteil, dass sich die Kunden nicht mit der Schnittstelle
des anzubindenden Systems auseinandersetzen müssen.

Unter unseren zahlreichen Add-Ons findet man unter anderem Add-Ons für Marktplätze, wie Amazon Seller Central, Amazon Vendor, Hitmeister, PriceMinister, Add-Ons für Preis- und Vergleichsportale, wie idealo oder check24 sowie für zahlreiche Warenwirtschafts- und Onlineshopsysteme, wie plentymarkets, shopware, PrestaShop, Magento, JTL oder afterbuy. Natürlich gibt es auch das Add-On zur Anbindung von Patagona.

Welche Anforderungen muss mein Onlineshop erfüllen, um Synesty Studio zu nutzen?

Hier gibt es keine speziellen Anforderungen. Generell kann Synesty für jeden Onlineshop genutzt werden.

Kann man euer System unverbindlich testen und an wen müsste man sich hierfür wenden?

Synesty Studio kann jeder unverbindlich und zeitlich unbegrenzt testen.
Da wir eine cloudbasierte Lösung haben, meldet man sich über unsere Webseite synesty.com an und kann sofort loslegen.

Synesty testen

Vielen Dank Heiko, für das Gespräch und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

Das Interview führte Maximilian Bank mit Heiko Woywodt am 10.11.2016

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Neu: Der Pricemonitor nun als App für tricoma verfügbar

Patagona und tricoma stärken ihre Zusammenarbeit

Repricing Dynamic Pricing Pricemonitor für tricoma
tricoma ist ein Warenwirtschafts-, Multiwebshop- und Communitysystem, das über Apps jederzeit erweiterbar ist.
Der Pricemonitor ist eine der jüngsten Apps, die es jetzt neu im tricoma store gibt.

tricoma-Nutzer haben nun die Möglichkeit den Pricemonitor ganz unkompliziert an ihr System anzubinden und so die Preise ihres Shops zu optimieren.

Die Zusammenarbeit aus Sicht eines zufriedenen Kunden

Auf den Wunsch des Onlinehändlers Martin Wiedemann hin, nahmen wir Kontakt zu IP Research auf. Herr Wiedemann betreibt seinen Onlineshop autopflege-experte.de mit tricoma.
Weil er aufgrund der sich häufig ändernden Preise seiner Artikel einen Repricing-Anbieter suchte, der nicht nur auf Amazon, sondern seine Technologie auch für Portale wie Idealo oder Google Shopping anbietet, wandte er sich an uns.

Für alle Parteien entstand so eine Win-Win-Situation. Wir verständigten uns mit tricoma zunächst auf eine Basis-App, welche nach wenigen Tagen Entwicklungszeit fertig gestellt wurde.
Nun hat Herr Wiedemann die Möglichkeit, den Pricemonitor bequem aus seinem tricoma-Account heraus zu steuern. Er weiß zu der Kooperation folgendes zu berichten:

„Effizienz und kurze Bearbeitungswege, bei voller Kontrolle in allen Prozessabläufen, sind im E-Commerce wichtiger denn je. Mit tricoma haben wir einen Partner gefunden, der uns genau hierfür einen optimalen Workflow für das Tagesgeschäft erstellt hat und diesen auch ständig weiterentwickelt.

Neben dem täglichen Aufgaben wird es immer wichtiger, die stetig dynamischer werdende Preisgestaltung der Mitbewerber im Auge zu behalten.
Hierfür ist eine automatische Preisüberwachung mittlerweile unverzichtbar. Diese sollte dann voll automatisch laufen und nicht nur Amazon bedienen, sondern offen für alle Verkaufsplattformen sein und, ebenso wie der Markt, beweglich sein. Der Pricemonitor schien all das zu können. Also nahm ich Kontakt auf.

Das Tolle war dann, dass Patagona meine Wünsche offen aufnahm, sich gleich mit tricoma in Verbindung setzte und das Projekt einfach umsetzte, ohne dass ich als Kunde mit Problemen oder Schwierigkeiten, die eine solche Umsetzung mit sich bringt, konfrontiert wurde. Hier noch einmal ein großes Dankeschön an tricoma und Patagona!
Da nun die Überwachung der Preise im Hintergrund läuft, kann ich mich wieder anderen Dingen im Unternehmen widmen.“

Aufgrund der guten Erfahrungen, die beide Unternehmen bei diesem Projekt gemacht haben, will man die App auch zukünftig weiter ausbauen.

Max Bank, Mitbegründer und einer unserer Geschäftsführer sagt hierzu:

“Wir freuen uns, in tricoma einen guten Partner für aktuelle und zukünftige Projekte gefunden zu haben.
An tricoma hat uns besonders die schnelle und äußerst gründliche Umsetzung beeindruckt. Man merkt eben, dass es sich bei Ihnen um echte E-Commerce-Profis handelt.
Wenn aus der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern technologische Verbesserungen unseres Produkts entstehen, können am Ende alle Beteiligten davon profitieren. Wir sind gespannt, wie die App von anderen Kunden aufgenommen wird und wohin wir es gemeinsam mit unseren Nutzern weiter entwickeln werden.”

Mario Alka, Geschäftsführer von IPResearch / tricoma hierzu:

IPResearch-tricoma-mario-alka-repricing-plugin“Das von Patagona entwickelte Repricing Tool passt exakt in das Portfolio der zusätzlichen Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten.
Mit unserer Software tricoma haben wir es uns zum Ziel gemacht, bei unseren Kunden den kompletten Warenhandel zu optimieren und Ihnen damit die Möglichkeit zu bieten, mehr Zeit für das Wesentliche zu gewinnen.
Durch den Einsatz von tricoma fallen aufwändige manuelle Prozesse, wie der Lieferscheindruck, das Sortieren von Paketaufklebern und die manuelle Prüfung des Geldeingangs sowie Lagerbestandsabgleich auf den Verkaufsplattformen wie ebay oder amazon komplett weg und können mit tricoma komplett automatisiert werden.”

So nutzen Sie den Pricemonitor als tricoma-Kunde

Betreiber von Online-Shops, die an einer automatischen Optimierung ihrer Preise interessiert sind, können sich hier für einen kostenlosen Repricing-Testlauf anmelden.
Nach der erfolgreichen Beendigung des Testlaufs kann dann im tricoma store das Plugin aktiviert werden, das eine Kommunikation zwischen den beiden Systemen ermöglicht.

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Tags und Kategorien – Tipps und Tricks fürs Repricing

Pricemonitor - Neue Funktion
Wir haben in der letzten Zeit viel daran gearbeitet, den Pricemonitor für Sie noch interaktiver zu gestalten und Ihnen zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten zu bieten.Sie können den Upload der Artikeldaten nun selbst steuern, indem Sie eine CSV-Datei im Pricemonitor hochladen. Darüber hinaus besteht nun auch die Möglichkeit, Ihre Artikel beim Import in den Pricemonitor mit sogenannten “Tags” zu versehen.Was es mit diesen Tags auf sich hat und in welcher Weise Sie diese nutzen können, erfahren Sie hier.

Wie lade ich Artikel selbst hoch?

Anmerkung: Falls Sie bereits über die API-Schnittstelle mit dem Pricemonitor verbunden sind, können Sie diesen Abschnitt getrost überspringen.Gehen Sie auf den Reiter Verwaltung und klicken Sie dann auf “Artikelimport”. Sie haben nun die Möglichkeit eine CSV-Datei hochzuladen:
Pricemonitor Upload Import Artikelliste CSV mit TagsAchten Sie darauf, die Spaltenheader der Pflichtfelder (GTIN, Artikelbezeichnung etc.) genau so zu benennen, wie es Ihnen in der Vorschau angezeigt wird.Überprüfen Sie anschließend, ob das Spaltentrennzeichen (Komma, Semikolon, Tabulator etc.) und das Dezimaltrennzeichen (Punkt oder Komma) korrekt erkannt wurden.Bestätigen Sie den Warnhinweis, dass in der neuen Liste nicht enthaltene Artikel auch nicht mehr beobachtet werden (so können Sie veraltete Artikel aus der Beobachtung entfernen).Klicken Sie nun noch auf “Artikel importieren”.Der Artikelimport wurde nun veranlasst. Dies kann ein paar Minuten dauern. Unterhalb der Tabelle wird Ihnen mit einem Häckchen angezeigt, sobald der Import erfolgreich abgeschlossen wurde.

Tags können zum Segmentieren Ihres Sortiments verwendet werden

So lässt sich Ihr Sortiment in der Weboberfläche des Pricemonitors ganz einfach Sortieren und Filtern (Siehe Bild).
Im Pricemonitor können Sie sich dann auch bestimmte Auswertungen und Statistiken Tag-weise anzeigen lassen.Tags sind nicht auf “starre” Texte beschränkt!
Sie können Wert-Paare hinterlegen, wie zum Beispiel: Durchmesser = 200cm
Hier ein paar Beispiele, wie Sie Ihr Sortiment “taggen” können:

    1. Hersteller
    2. Produktlinie
    3. Artikel-Set
    4. Sonderaktion
    5. Durchmesser
    6. Einkaufspreis
    7. Lieferant
    8. Lagerbestand
    9. etc.
Pricemonitor Tags und Kategorien zum Sortieren und FIltern - Vorschau

So lassen sich Artikel Ihres Sortiments taggen

Fügen Sie Ihrer Artikelliste neben den Standardinformationen (GTIN, Artikelbezeichnung und Referenzpreis) beliebig viele neue Spalten hinzu.
Diesen geben Sie einfach einen frei gewählten Namen. Alle Spalten, die der Pricemonitor bisher nicht kennt, interpretiert er als Tags:
Pricemonitor Artikelliste CSV mit Tags

Unsere API-Schnittstelle sieht ebenfalls den Import von Tags vor. Sprechen Sie uns einfach darauf an, wenn Sie hierzu mehr Informationen wünschen.

Repricing-Strategien an Tags ausrichten

Ein weiterer spannender Anwendungsbereich von Tags ist das Repricing:

Mit dem Pricemonitor lassen sich Repricing-Strategien in Abhängigkeit von gesetzten Tags ausrichten.Eine solche Strategie könnte beispielsweise so aussehen:

Wenn Lieferant = “XYZ”:

  • Unterbiete den günstigsten Konkurrenten um 0,01€

Andernfalls:

  • Ziehe mit dem günstgisten Konkurrenten gleich

Mehr dazu, wie sich inividuelle Repricing-Strategien umsetzen lassen, erfahren Sie hier: Individuelle Repricing-Strategien mit dem Pricemonitor

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blog Interviews Repricing

Tim Scharmann im Interview mit iXtenso über Repricing

 

Anfang Juni stand Tim Scharmann, Head of Marketing & Sales bei Patagona, dem Online-Journal iXtenso Rede und Antwort zum Thema Repricing.
Zentrale Fragen drehten sich dabei um die Funktionsweise von Repricing-Tools, die Vorteile für die Händler und Herausforderungen für Multi-Channel Anbieter.

iXtenso richtet sich mit seinen Inhalten sowohl an stationäre Händler als auch an Online-Händler.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

 

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