Kreuzpreiselastizität

Die Kreuzpreiselastizität misst die prozentuale Absatzänderung bei einem Gut (Produkt A) als Wirkung auf eine Preisänderung bei einem anderen Gut (Produkt B). Die Kreuzpreiselastizität kann negativ, neutral oder positiv sein. Besteht eine komplementäre Beziehung zwischen zwei Produkten, ist die Kreuzpreiselastizität negativ (siehe Komplementärgüter). Die Kreuzpreiselastizität wird oftmals für Produkte innerhalb des eigenen Sortiments verwendet, kann aber auch auf Wettbewerbsprodukte bezogen werden.

Quellen und Links

  • https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kreuzpreiselastizitaet-51381/version-274552

Komplementärgüter

Unter dem Begriff Komplementärgüter versteht man Güter oder Produkte, die sich in ihrer gemeinsamen Verwendung ergänzen. Dabei setzt die Benutzung des einen Gutes (Produkt A) zwangsläufig die Benutzung des anderen Gutes (Produkt B) voraus. Ein Beispiel für eine komplementäre Beziehung sind der Füllfederhalter und die Tinte.

Die preispolitische Wirkung von Komplementärgütern haben eine negative Kreuzpreiselastizität. Das bedeutet, dass eine Preisänderung (z.B. Preissenkung) des einen Gutes (Produkt A), nicht nur eine (in diesem Fall positive) Absatzänderung dieses Gutes mit sich zieht, sondern auch – gleichgerichtet- des Komplementärgutes (Produkt B), ohne dass eine Preisänderung hier vorliegt.

Quellen und Links

  • http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/komplementaergueter/komplementaergueter.htm

Krumme Preise

Ob im stationären Handel oder in Online-Shops: die Preissetzung spielt beim Verkauf von Artikeln aller Art eine bedeutende Rolle. Unter dem Oberbegriff “Preispsychologie” stößt man schnell auf den Begriff der krummen, oder auch präzisen Preise.
Ein krummer Preis geht wie der “Just Below Preis”, immer vom Centbetrag eines Artikelpreises aus, zum Beispiel 6,87€. Diese Preisstrategie führt häufig zu einer Preisunterschätzung seitens der Kunden.

Quellen und Links

  • https://idw-online.de/de/news546793

Kano-Modell

Das Kano-Modell wurde von Noriaki Kano entwickelt und beschreibt, wie die Zufriedenheit von Kunden mit Produkten oder Dienstleistung zusammenhängt. Dabei werden Produkteigenschaften in drei Kategorien geclustert: Basismerkmale (Grundanforderungen), Leistungsmerkmale (Leistungsanforderungen) und Begeisterungsmerkmale (Begeisterungseigenschaften). Hintergrund des Modells ist die Annahme, dass neben dem Vorhandensein von Basismerkmalen und Leistungsmerkmalen insbesondere durch die Begeisterungsmerkmale die Kundenzufriedenheit überproportional gesteigert werden kann.
Kano-Modell für Kundenzufriedenheit im E-Commerce

Quellen und Links

Kommissionierung

Die Kommissionierung ist ein Schritt des Fulfillments und umfasst das Aufsuchen von bestellten Artikeln im Lager und das anschließende Zusammenstellen zu versandbereiten Paketen. Es gibt Kommissionierautomaten, – roboter oder die manuelle Durchführung von einem sogenannten Kommissionierer (Picker, Greifer).