Die optimale Preisstrategie für Ihren Shop

Wenn Sie überlegen, den Pricemonitor in Ihre Geschäftsprozesse einzubinden, oder diese Entscheidung bereits getroffen haben, ist die nächste Frage, welche Preisstrategie Sie verfolgen sollten?
Dieser Beitrag soll Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten geben, die Sie mit dem Pricemonitor hinsichtlich Ihrer Preisgestaltung haben. Sie können die einzelnen Punkte durchaus als Schritt für Schritt Anleitung bei der Implementierung des Projekts "Dynamic Pricing" bzw. "Repricing" in Ihre Geschäftsprozesse betrachten.

Roadmap Repricing

 

1. Basiseinstellungen – die Preisgrenzen

Die Preisgrenzen sind die Grundlage für eine dynamische Preiskalkulation. Sie sind als mehr oder weniger fixe Werte gedacht, mit dem Pricemonitor klare Grenzen vorgeben und so in letzter Instanz die Kontrolle über die Preissetzung behalten.

  • Minimalpreis:
    generiert sich idealerweise dynamisch aus den Faktoren „Einkaufspreis“ (EK) und „minimaler Marge“. Nähern Sie sich diesem Wert am besten „von unten“, über Ihren Einkaufspreis und nicht „von oben“, über Ihren aktuellen Verkaufspreis (VK).
    In unserem Blog-Beitrag "Kosten als Faktor bei der Preisgestaltung von Online-Shops" erfahren Sie mehr dazu, wie die eigenen Kosten in die Preisgestaltung einfließen sollten.
  • Maximalpreis:
    wählen Sie einen Höchstpreis, zu dem der Artikel noch sinnvoll anzubieten ist, wie z.B. die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).
    Die Zahlungsbereitschaft der Kunden, sollte hier nicht aus den Augen verloren werden. Mehr dazu in unserem Blog-Beitrag "Die Zahlungsbereitschaft als Faktor bei der Preisbildung"
 

2. Basisstrategie – Positionierung des gesamten Sortiments

Viele Online-Händler entscheiden sich für die Zielsetzung, mit dem günstigsten Konkurrenten gleichzuziehen oder diesen zu unterbieten. Erfahrungsgemäß führt dies zunächst zu einem höheren Umsatz, aber naturgemäß auch zu einer niedrigeren Marge.
Die Frage die Sie sich mittel- bis langfristig stellen müssen, ist die nach Ihrem unternehmerischen Ziel im Hinblick auf die Preisgestaltung: Denn möglicherweise erzielen Sie einen höheren Deckungsbeitrag (=Gewinn), wenn Sie auf Position 2 oder 3 anbieten. So sind Sie preislich nicht abgeschlagen, werden aber von anderen Marktteilnehmern auch nicht als „Preistreiber“ wahrgenommen.

Versuchen Sie darüber hinaus, durch einen guten Service und positive Kundenmeinungen, neue Kunden von sich zu überzeugen. Welche Strategie für Sie und Ihren Onlineshop funktioniert, müssen Sie testen.
Testen Sie beispielsweise jeweils einen Monat lang Position 1, 2 und 3. Am Ende vergleichen Sie dann die Faktoren Umsatz, Marge,  sowie Deckungsbeitrag/Gewinn.

 

3. Individuelle Strategien – Positionierung einzelner Artikel

Wenn Sie eine allgemeine Strategie gefunden haben, oder von vornherein sehr differenzierte Preisstrategien verfolgen möchten, bietet der Pricemonitor auch hierfür die nötige Infrastruktur.
Zunächst einmal müssen Sie sich fragen, welche Kriterien für Ihr Produktsortiment, die Art Ihres Shops oder den speziellen Markt an dem Sie agieren, relevant sind. So können Sie Ihr Produktsortiment mit sogenannten "Tags" versehen. Anschließend können Sie die Preisstrategien basierend auf diesen Tags konfigurieren.
Die relevanten Merkmale zu bestimmen basiert zu einem großen Teil auf Ihrer Erfahrung, zu einem gewissen Teil aber auch auf Tests. Unserer Erfahrung nach sind die folgenden Merkmale wichtig für die Preisgestaltung:

  • Lieferant, Hersteller
  • Kategorie
  • Absatzgruppe (Top-Seller, Longtail-Artikel)
  • Farbe, Größe, Form etc.

Es gibt natürlich noch unzählige weitere Merkmale, die sich zur Steuerung der Repricing-Strategie eignen. Sprechen Sie uns gerne darauf an, dann richten wir Ihre Preisstrategie an Ihren individuellen Tags aus.

 

4. Das Timing

Standardmäßig optimieren wir Ihre Preise einmal täglich. Nimmt man allerdings die zeitliche Komponente in die Frage nach der richtigen Preisstrategie auf, erweitert sich die Matrix der Handlungsoptionen. So können im Hinblick auf das Timing folgende Aspekte relevant sein:

  • mehrmals täglich neue Preise berechnen
  • preisvolatile Artikel automatisch erkennen und häufiger neu berechnen (Stichwort: Dynamic Monitoring)
  • zeitgesteuertes Repricing: tagsüber Preisstrategie A, abends Preisstrategie B (auch z.B. Wochentag vs. Wochenende etc.)

Ein Tipp: Nehmen Sie Ihren Wettbewerb genau unter die Lupe: Wie oft ändert dieser die Preise? Ist eine häufige Anpassung der Preise für das gesamte Sortiment wirklich nötig oder reicht es eventuell lediglich einen Teil häufiger zu optimieren?
Im Pricemonitor sehen Sie auf einen Blick, wann, welcher Händler seine Preise anpasst:

 

Der Pricemonitor zeigt Preise auch im historischen Zeitverlauf an

5. Testen, testen, testen!

Zum Schluss noch ein Hinweis: der Pricemonitor gibt Ihnen die Möglichkeit, systematisch verschiedene Handlungsoptionen gegeneinander und im Zusammenspiel miteinander zu testen. Ob sich der Einsatz des Systems für Sie lohnt, ist weniger vom System selbst, als von Ihrer Art der Nutzung abhängig. Sie sollten verschiedene Alternativen gegeneinander testen und schließlich auch auf Ihre Unternehmenskennzahlen schauen. Informationen wie die Verkaufsmomente (Zeitpunkt, Häufigkeit und Verkaufspreis) sind zunächst nicht im Pricemonitor, sondern nur in Ihrem preisführenden System enthalten. Aber auch diese Daten lassen in den Pricemonitor integrieren (Stichwort: Gewinnoptimiertes Repricing).

 

Kontakt

Mehr über den Funktionsumfang des Pricemonitors erfahren Sie hier: Funktionsübersicht des Pricemonitors

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